
Der Ablauf ist ganz unkompliziert. Am 1. Dezember beginnt eine leere Box, Schachtel oder Tasche. Von da an fügen wir jeden Tag eine Sachspende hinzu. Gelegenheiten bieten sich reichlich: Hygieneartikel wie Zahnpasta, Seife oder Duschgel, Tee, Kaffee oder Kakao, Reis, Nudeln, Dosenlebensmittel, Waschmittel oder Spülmittel, dazu Periodenartikel und natürlich auch kleine Freuden wie Schokolade oder neu verpackte Spielsachen. Wichtig ist, dass alles haltbar und originalverschlossen bleibt, damit die Spenden sicher weitergegeben werden können. Der Gedanke dahinter ist simpel: Nichts wird entnommen, sondern hineingelegt – und damit Vorfreude auf Weihnachten weitergetragen.
Am Ende der Adventszeit werden die gesammelten Beiträge in der Pfarre abgegeben und an die zuvor ausgewählte lokale Hilfsorganisation weitergegeben.
Vor dem Start
legt ihr die Organisation fest, die ihr unterstützen wollt. Bitte unbedingt VORHER mit den Hilfsorganisationen kurz Kontakt aufnehmen und eine Absprache treffen für die Weitergabe der Spenden. Beispiele für Organisationen sind
Es können natürlich auch andere lokale Hilfsprojekte damit unterstützt werden, die Möglichkeiten sind vielfältig.
Organisationstipps
Auch organisatorisch lässt sich der Umgekehrte Adventkalender gut umsetzen. Wählt einen festen Ort für die Box und beschriftet sie deutlich mit dem Hinweis, dass es sich um eine Spendenbox handelt, in der nur Originalverpacktes hineingehört. Legt klare Abgaberegeln fest: keine verderblichen Produkte oder beschädigte Waren hineinkommen. Wenn ihr eine Schul- oder Büroaktion plant, koordiniert Verantwortlichkeiten: Wer sammelt, wer dokumentiert und wer die Spenden weiterleitet.

Muster aus Dornbirn (2025).
Plakate in Pdf-Format
Es hilft eine Karte zu gestalten: Ein Muster aus den vergangenen Jahren der Kath.Kirche Dornbirn:

Einen Artikel auf der Pfarrwebsite anlegen: Dieser Artikel wurde im Jahr 2025 im SR Dornbirn angelegt
Gemeindeleiter Alfons Meindl: „Unsere Aktionen für die Nächstenliebe verbinden wir gerne mit einer Challenge mit den Menschen in unserer Gemeinde. Das motiviert noch mehr Personen und die ausgetragene, spannende Wette ist zugunsten des guten Zwecks.“ Alfons Meindl teilt gerne seine Erfahrungen Kontakt
Warum mitmachen?
Weil Nichts nehmen, sondern geben, eine besondere Form der Weihnachtsfreude schenkt. Die Gemeinschaft wird gestärkt, und am Ende können wir Dankbarkeit zeigen und Rückmeldungen über das Erreichte teilen.
Manuela Gangl, für das Neuland-Team