Unsere Themen
Soziale Ungerechtigkeit, Ressourcenausbeutung, Umweltzerstörung und politische Unterdrückung tragen weltweit zu Kriegen und bewaffneten Konflikten bei. Besonders betroffen ist die Zivilbevölkerung. Frauen leiden unter anderem unter sexueller Gewalt, dem Verlust ihrer Existenzgrundlage und einer schlechteren Gesundheitsversorgung.
Frauen sind in Krisen jedoch nicht nur Opfer, sondern übernehmen häufig aktive Rollen bei Friedensprozessen und beim Wiederaufbau. Sie vermitteln zwischen Konfliktparteien, erhalten soziale Netzwerke und engagieren sich nach Konflikten für Versöhnung, Bildung, Gesundheit, Menschenrechte und Umweltschutz. Aufgrund ihrer gesellschaftlichen Rollen tragen sie häufig besondere Verantwortung für Kinder und Familienangehörige und sind unmittelbar mit den Folgen von Hunger, Krankheit und Vertreibung konfrontiert.
Frieden bedeutet mehr als die Abwesenheit von Gewalt. Er muss durch Konfliktlösung und soziale Gerechtigkeit dauerhaft erarbeitet werden. Dennoch sind Frauen in offiziellen Friedensverhandlungen und politischen Institutionen häufig unterrepräsentiert, obwohl dort Macht, Ressourcen und gesellschaftliche Strukturen neu verteilt werden.
Die 2015 verabschiedeten Sustainable Development Goals (SDGs) greifen diese Themen auf. Ziel 16 fordert friedliche, inklusive Gesellschaften, Zugang zur Justiz und verantwortungsvolle Institutionen. Ziel 5 verlangt Geschlechtergerechtigkeit, die Beendigung von Gewalt gegen Frauen sowie ihre gleichberechtigte Teilhabe an politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Führungspositionen.
Die kfb unterstützt durch ihren Verein teilen spendet zukunft Frauen in Guatemala, die sich für Frauenrechte in Konflikt- und Post-Konflikt-Gesellschaften einsetzen. Mehr dazu erfahren Sie hier: AMOIXQUIC

