Die Verantwortung für unseren gemeinsamen Lebensraum, die Schöpfung, ernst zu nehmen, ist ein zentraler Teil des christlichen Beitrags zu einem nachhaltigen und menschenwürdigen Zusammenleben.
Klimawandel ist keine abstrakte Bedrohung der Zukunft – er ist längst Realität. Der menschengemachte Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Doch seine Auswirkungen sind ungleich verteilt: Während Industrienationen den größten Anteil an Treibhausgasemissionen tragen, leiden vor allem Menschen in Ländern des globalen Südens unter den Folgen. Wie jede Krise verschärft auch die Klimakrise bestehende Ungerechtigkeiten zusätzlich.
Frauen sind unter den Armen überrepräsentiert, in hohem Maße von natürlichen Ressourcen abhängig und oft von umweltpolitischen Entscheidungen ausgeschlossen.
Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit sind ohne die Einbindung von Frauen nicht denkbar. Ihre Perspektiven, ihr Wissen und ihr Engagement sind unverzichtbar, um die Klimakrise zu bewältigen. Es geht nicht nur um Umweltschutz – es geht um eine Welt, in der alle Menschen, unabhängig von Geschlecht oder Herkunft, ein sicheres und würdevolles Leben führen können.
Ohne Geschlechtergerechtigkeit kann es keine Klimagerechtigkeit geben. Klimagerechtigkeit bedeutet: Verantwortung teilen, Betroffene stärken – für eine gerechte, geschlechter- und umweltbewusste Zukunft.
Die kfb unterstützt durch ihren Verein teilen spendet zukunft Frauen in Kolumbien, die sich für Frauenrechte und Klimagerechtigkeit einsetzen.
Hier erfahren Sie mehr darüber: SERCOLDES