Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Das Kirchenjahr im Überblick
Aktionen
Hauptmenü:
  • Gesellschaft & Kultur
    • Zusammen leben
      • Familie
      • Kinder & Jugend
      • Frauen
      • Männer
      • Senior:innen
      • Menschen mit Beeinträchtigung
      • LGBTQIA+
    • Kultur & Erbe
      • Kirchenräume und Kunst
      • Kirchenmusik
      • Diözesanarchiv und Bibliothek
    • Ethik & Verantwortung
      • Kirche und Nationalsozialismus
      • Umwelt, Klima, Mensch
      • Fragen dieser Zeit
      • Missbrauch / Gewaltprävention
  • Glaube & Feste
    • Kirchliche Feiern
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Hochzeit
      • Gottesdienste
      • Krankensalbung
      • Krankheit, Tod und Trauer
      • Beichte & Gesprächsangebote
    • Glaube
      • Bibel
      • Warum ich glaube
      • Pilgern & Wallfahrten
        • Impulse Vorarlberg radelt
      • Religionsunterricht
      • Glaubensbildung
      • Ökumene
      • Interreligiöser Dialog
  • Kirche & Ich
    • Dabei sein
      • Kirchenbeitrag
      • Ehrenamt
      • Wiedereintritt
      • Eintritt in die Katholische Kirche
      • Austritt aus der Katholischen Kirche
    • Rat & Hilfe
      • Anliegen
      • Bei Notfällen
      • Krankheit & Seelsorge
      • Ich möchte helfen
      • Auf der Suche
      • Beratung
    • Kirche in Vorarlberg
      • Meine Pfarre
      • Meine Diözese
      • Synodal unterwegs
      • Meine Kirche weltweit
    • Jobs & Bildung
      • Offene Stellen
      • Arbeiten in der Kirche
      • Ausbildungswege
      • Berufung
  • Aktuelles
  • Kalender
Suche Menü
  • Gesellschaft & Kultur
    • Zusammen leben
      • Familie
      • Kinder & Jugend
      • Frauen
      • Männer
      • Senior:innen
      • Menschen mit Beeinträchtigung
      • LGBTQIA+
    • Kultur & Erbe
      • Kirchenräume und Kunst
      • Kirchenmusik
      • Diözesanarchiv und Bibliothek
    • Ethik & Verantwortung
      • Kirche und Nationalsozialismus
      • Umwelt, Klima, Mensch
      • Fragen dieser Zeit
      • Missbrauch / Gewaltprävention
  • Glaube & Feste
    • Kirchliche Feiern
      • Taufe
      • Erstkommunion
      • Firmung
      • Hochzeit
      • Gottesdienste
      • Krankensalbung
      • Krankheit, Tod und Trauer
      • Beichte & Gesprächsangebote
    • Glaube
      • Bibel
      • Warum ich glaube
      • Pilgern & Wallfahrten
        • Impulse Vorarlberg radelt
      • Religionsunterricht
      • Glaubensbildung
      • Ökumene
      • Interreligiöser Dialog
  • Kirche & Ich
    • Dabei sein
      • Kirchenbeitrag
      • Ehrenamt
      • Wiedereintritt
      • Eintritt in die Katholische Kirche
      • Austritt aus der Katholischen Kirche
    • Rat & Hilfe
      • Anliegen
      • Bei Notfällen
      • Krankheit & Seelsorge
      • Ich möchte helfen
      • Auf der Suche
      • Beratung
    • Kirche in Vorarlberg
      • Meine Pfarre
      • Meine Diözese
      • Synodal unterwegs
      • Meine Kirche weltweit
    • Jobs & Bildung
      • Offene Stellen
      • Arbeiten in der Kirche
      • Ausbildungswege
      • Berufung
  • Aktuelles
  • Kalender
Inhalt:
KKV / Lorenzi
  • Aktuelles

Wie kann Kirche Menschen heute Heimat geben?

Herbstsymposion 2026 mit über 120 Teilnehmer:innen.

Was braucht es, damit Menschen sagen können: Hier bin ich willkommen, hier darf ich sein, hier werde ich gesehen? Mit dieser Frage eröffnete Pastoralamtsleiterin Petra Vonier-Pösel das Herbstsymposion 2026 der Diözese Feldkirch. Mehr als 120 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen in der Pastoral und den zentralen Diensten sowie Religionslehrer:innen sind der Einladung gefolgt. Unter dem Titel „Auf der Suche nach Obdach – Wie kann Kirche Menschen heute Heimat geben?“ führt das Symposion eine Frage weiter, die bereits im vergangenen Jahr im Mittelpunkt stand: Wie kann Gemeinschaft gelingen, ohne eng zu werden und andere auszuschließen? Denn Gemeinschaft kann Kraftquelle sein, Orientierung geben und ein Gefühl von Zugehörigkeit und Zuhause vermitteln – sie kann aber auch Grenzen ziehen.

 

Heimat Christentum

Dass Heimat und Identität keine starren Größen sind, sondern sich im Laufe eines Lebens verändern, wurde bereits am Vormittag deutlich. Hans Rapp führte gemeinsam mit Prof. Dr. Martin Rötting und Regina Laudage-Kleeberg in die persönliche Dimension des Themas ein. Biografische Erfahrungen von Aufbruch, Fremdsein und Heimweh machten sichtbar, wie unterschiedlich Heimat erfahren wird. Rötting erzählte etwa von seiner Zeit in einem buddhistischen Kloster in Südkorea, wo in ihm die Sehnsucht nach einem persönlichen Gottesbild und nach der vertrauten Wärme des Christentums aufkam. Auch die Erfahrung, fern der Heimat einen Gottesdienst in der eigenen Sprache zu feiern, zeigte: Religiöse Heimat hängt nicht allein an einem Ort. Sie kann dort entstehen, wo Vertrautheit, Sprache, Glaube und Beziehungen zusammenkommen.

 

Identität braucht Navigation

Wie aber finden Menschen in einer Welt unterschiedlicher religiöser und spiritueller Angebote ihren Weg? Martin Rötting verglich Identität mit einem Navigationssystem. Menschen tragen unterschiedliche „Sinnlandkarten“ in sich – geprägt von Familie, Religion, persönlichen Erfahrungen, Begegnungen und spirituellen Vorbildern. Diese Karten verändern sich im Laufe des Lebens und müssen immer wieder neu geordnet werden. Eine besondere Rolle spielen dabei Menschen, die Orientierung geben. Neben den Großeltern seien es gerade Religionslehrer sowie Mitarbeiter in der Jugendpastoral, die Biografien nachhaltig prägen können.

 

Für die Pastoral leitete Rötting daraus eine klare Aufgabe ab: Menschen nicht einfach den „richtigen“ Weg vorzugeben, sondern ihre unterschiedlichen Erfahrungen wertschätzend mit ihnen anzuschauen und sie dabei zu unterstützen, ihren eigenen „Navi“ für das Leben zu entwickeln. Gleichzeitig warnte er vor einer Religion, die sich angesichts gesellschaftlicher Veränderungen in eine „Bastion“ zurückzieht. Statt abgeschotteter Bubbles brauche es Begegnung und „dritte Räume“, in denen Religionen, Kunst, Musik und Gesellschaft miteinander ins Gespräch kommen. Kirche könne zur Ermöglicherin solcher Räume werden – offen für Fragen, Vielfalt und immer neue Begegnungen.

 

Neue Gesichter, neue Wege

Der Nachmittag begann mit neuen Gesichtern und neuen Wegen in der Diözese: Simone Walser startet den zweijährigen Universitätsstudiengang Pastoral und wird künftig im Pfarrverband Am Kumma mitarbeiten. Ebenfalls diesen Ausbildungsweg beginnt Pater Thembelani Mzizi, der nach Abschluss der notwendigen Formalitäten in der Pfarrpastoral tätig sein wird. Einen neuen Ausbildungsweg beschreitet Simon Schwarz, der in einem dualen Studium in München theologisches Lernen und praktische Erfahrungen in unterschiedlichen pastoralen Arbeitsfeldern miteinander verbindet.

 

Auch an der KPH Edith Stein wurden zwei neue Mitarbeitende willkommen geheißen: Selina Gieselbrecht, Volksschul- und Religionslehrerin, wird künftig Studierende begleiten und in der Fortbildung mitarbeiten. Prof. Dr. Christian Ratzke verstärkt die Hochschule in den Bereichen Interreligiosität, digitale Bildung und empirische Religionspädagogik.

Jakob Lorenzi - Katholische Kirche Vorarlberg
Jakob Lorenzi - Katholische Kirche Vorarlberg
Jakob Lorenzi - Katholische Kirche Vorarlberg
Jakob Lorenzi - Katholische Kirche Vorarlberg
Jakob Lorenzi - Katholische Kirche Vorarlberg
Jakob Lorenzi - Katholische Kirche Vorarlberg
Jakob Lorenzi - Katholische Kirche Vorarlberg
Jakob Lorenzi - Katholische Kirche Vorarlberg
Jakob Lorenzi - Katholische Kirche Vorarlberg
Jakob Lorenzi - Katholische Kirche Vorarlberg
Jakob Lorenzi - Katholische Kirche Vorarlberg
Jakob Lorenzi - Katholische Kirche Vorarlberg
weiter

Zwischen Sehnsucht und Widerstand

Im Anschluss rückte Regina Laudage-Kleeberg, Autorin des Buches „Obdachlos katholisch“, noch einmal die Frage nach Zugehörigkeit in den Mittelpunkt. Sehr persönlich beschrieb sie am Beispiel des Kölner Doms einen Ort, der für sie gleichzeitig spirituelle Heimat und Ort der Entfremdung ist. Diese Spannung kennt sie auch mit Blick auf die Kirche insgesamt: auf der einen Seite die Sehnsucht, mit dem Glauben, seinen Werten und der Hoffnung auf Erlösung und Auferstehung verbunden zu bleiben – auf der anderen Seite Wut und Widerstand angesichts institutionellen Versagens und insbesondere des Umgangs mit Missbrauch. Diese „Zerrissenheit“, so Laudage-Kleeberg, erleben viele Menschen, die katholisch bleiben möchten und zugleich mit ihrer Kirche ringen. Kritik muss deshalb nicht das Gegenteil von Zugehörigkeit sein, sondern kann gerade Ausdruck tiefer Verbundenheit sein.

 

Angebot statt Gesetz

Was bedeutet das für eine Kirche, die Menschen Heimat geben möchte? Laudage-Kleeberg plädierte dafür, weniger darauf zu warten, dass Menschen zur Kirche kommen, und sich stattdessen stärker dorthin zu bewegen, wo sie leben. Zugehörigkeit kann dabei schon durch kleine Gesten entstehen: Menschen an der Kirchentür willkommen heißen, Gebete so zugänglich machen, dass sich niemand schämen muss, oder ihnen schlicht das Gefühl vermitteln, gesehen und angenommen zu sein. Ihr Leitgedanke: „Angebot statt Gesetz“. Der Auftrag von Kirche sei nicht Mitgliederwerbung. Vielmehr gehe es darum, als Christ glaubwürdig anzubieten, was einen selbst trägt, ohne es anderen aufzudrängen. Denn jeder Mensch ist von Gott bedingungslos bejaht und geliebt – unabhängig davon, ob er Teil der Kirche ist oder wird.


Für Begeisterung sorgte bei Laudage-Kleeberg auch ein digitales Angebot der Diözese: der KI-Chatbot Antonius. Mehrfach bezog sie ihn spielerisch in ihren Vortrag ein, ließ ihn Begriffe wie Ambivalenz und Zugehörigkeit aufgreifen und zeigte sich beeindruckt davon, wie selbstverständlich die Diözese mit dieser neuen Technologie experimentiert. Dahinter steckt für sie eine größere Frage: Wie kann Kirche in einer Lebenswelt präsent sein, in der Künstliche Intelligenz längst zum Alltag vieler Menschen gehört? Laudage-Kleeberg sieht darin auch eine Chance für die Pastoral. Wenn KI bei Sachinformationen, Strukturen und Routinen unterstützt, könne für Seelsorger mehr Zeit für das bleiben, was Technologie nicht ersetzen soll: Empathie, Wärme, persönliche Begegnungen und tiefgehende Gespräche. Zum Abschluss ermutigte sie deshalb dazu, diese neue Realität aktiv aufzugreifen – nicht als Selbstzweck, sondern um Freiräume zu gewinnen: für einen Besuch, einen handgeschriebenen Kondolenzbrief oder ein Gespräch, das über „Tür und Angel“ hinausgeht.

 

Vielleicht liegt darin eine Antwort dieses Tages: Kirche gibt Heimat nicht allein dadurch, dass sie Räume besitzt. Heimat entsteht dort, wo Menschen Raum bekommen – wo ihre Stimme zählt, wo ihnen zugehört wird, wo sie fragen und zweifeln dürfen und wo sie erfahren, dass sie willkommen sind. Mit der Sendungsfeier und dem Gottesdienst mit Bischof Benno Elbs bekam dieser Gedanke am Ende des Herbstsymposions noch einmal eine konkrete Richtung: hinauszugehen, Menschen zu begleiten und ihnen dort zu begegnen, wo sie sind.

KKV / Lorenzi
KKV / Lorenzi
KKV / Lorenzi
KKV / Lorenzi
KKV / Lorenzi
KKV / Lorenzi
KKV / Lorenzi
KKV / Lorenzi
KKV / Lorenzi
KKV / Lorenzi
weiter
Von Jakob Lorenzi
Veröffentlicht am 07.09.2026
Organisationsstelle: Kommunikation
Drucken Teilen

Inhalt teilen

Bitte wählen Sie, auf welche Weise Sie die Seite teilen möchten.

Zäwas Suppenbar wieder geöffnet

Eine Suppe, viele Begegnungen: Nach der Sommerpause kehrt der beliebte CaritasTreffpunkt in die Bludenzer Innenstadt...
Mehr lesen

Wie kann Kirche Menschen heute Heimat geben?

Herbstsymposion 2026 mit über 120 Teilnehmer:innen.
Mehr lesen

Russ-Preis für Annemarie Sutterlüty

Die Sozialarbeiterin Annemarie Sutterlüty ist mit dem Dr.-Toni-und-Rosa-Russ-Preis und -Ring 2026 ausgezeichnet...
Mehr lesen
Tausch der Kreuzwegstationen von alter und neuer Pfarrkirche

Auf Besuch in Feldkirch-Nofels bei den schöpferisch-kreativen Ideenwerkstätten der Sommeruni

Die Ideen sind zahlreich und die Umsetzung der einzelnen wird immer intensiver
Mehr lesen
Du bist hier
  • Aktuelles

Direkt zu

Gottesdienste

 

Karriere & Jobs

 

Gewaltprävention / Ombudsstelle

 

Personen, Organisationen, Pfarren

 

 

 

 

Unsere Portale

Unterlagen / UBI

 

Junge Kirche

 

Ehe- und Familienzentrum

 

Katholische Kirche Österreich

 

Caritas Vorarlberg

Kontakt

Anliegen

 

Meine Diözese

 

Presse & Medien

Katholische Kirche Vorarlberg

 

Diözese Feldkirch
Bahnhofstraße 13, 6800 Feldkirch, Österreich

 

Öffnungszeiten Diözesanhaus Feldkirch:

Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 17:00 Uhr. Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr

 

Telefon Diözesanhaus +43 5522 3600

Telefon Kirchenbeitrag  +43 5522 3600-3600

Fax +43 5522 3600-3110-5

kontakt@kath-kirche-vorarlberg.at

 

Kontakt

Katholische Kirche Vorarlberg

 

Diözese Feldkirch
Bahnhofstraße 13, 6800 Feldkirch, Österreich

 

Öffnungszeiten Diözesanhaus Feldkirch:

Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 17:00 Uhr. Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr

 

Telefon Diözesanhaus +43 5522 3600

Telefon Kirchenbeitrag  +43 5522 3600-3600

Fax +43 5522 3600-3110-5

kontakt@kath-kirche-vorarlberg.at

 

Kontakt

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • Instagram
  • Facebook
  • Youtube