
Über ein Jahr hinweg wurde an der Außenfassade gearbeitet – mit einem Ergebnis, das sowohl ästhetisch als auch bautechnisch überzeugt. Was als einfache Fassadenreparatur begann, entwickelte sich rasch zu einer umfassenden Generalsanierung. Die schlechte Bausubstanz machte es notwendig, den gesamten Verputz zu entfernen und neu aufzubauen.
Projektleiterin Renata Hämmerle-Török hebt hervor, wie wichtig die enge Abstimmung mit dem Denkmalschutz war: „Es gibt klare Vorgaben, um den historischen Charakter zu bewahren.“ Historische Materialien und traditionelle Verarbeitungstechniken standen im Mittelpunkt der Arbeiten.

Eine besondere Herausforderung stellte das Wetter dar: Der dichte Nebel in Gaißau machte regelmäßige Arbeitsunterbrechungen notwendig, da Verputz nur unter bestimmten klimatischen Bedingungen verarbeitet werden kann. Zudem verlängerten die erforderlichen Trocknungszeiten den Baufortschritt erheblich.
Neben der Fassade wurden auch Details wie die Turmuhr, die Turmkugel und die Windfahne instand gesetzt. Die Uhr erstrahlt nun wieder in ihrer ursprünglichen Farbgebung.
Mit dem Abschluss der Arbeiten ist die Kirche nicht nur baulich gesichert, sondern auch optisch ein neuer Blickfang im Ortsbild von Gaißau. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die Kirche wirkt nun wieder einladend und lebendig“, so Bauamtsleiter Markus Fulterer.