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Inhalt:
A doctor who mans a Caritas 'mobile clinic' examines Syrian refugee children in Baalbek, Lebanon. Many refugee families are living in unsanitary conditions; children come to the doctor because of diarrhea, coughing, lice, and other problems.In summer
Laura Sheahen/Caritas / A doctor who mans a Caritas "mobile clinic" examines Syrian refugee children in Baalbek, Lebanon. Many refugee families are living in unsanitary conditions; children come to the doctor because of diarrhea, coughing, lice, and other problems.In summer
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Vergessen im Schatten der Bomben

Während über Angriffe, Konfliktlinien und weitere militärische Eskalationen täglich berichtet wird, bleibt das Leid der Schwächsten nahezu unsichtbar. Im Libanon sind aufgrund des aktuellen Krieges mehr als eine Million Menschen auf der Flucht – Kinder, Mütter und Väter, die alles verloren haben. Ohne ausreichend Nahrung, medizinische Versorgung oder Schutz vor Gewalt schlafen Familien in Notunterkünften und kämpfen in großer Angst ums Überleben. Die Caritas ist vor Ort im Einsatz, um Leben zu retten. Doch ohne zusätzliche Spenden droht lebenswichtige Hilfe wegzubrechen.

Schon vor dem aktuellen Krieg war die Lebenssituation für viele Menschen im Libanon äußerst beschwerlich. Nun eskaliert die Situation weiter: Flucht, Angst und Unsicherheit bestimmen den Alltag. Familien, die selbst kaum genug zum Überleben haben, teilen ihr Weniges und nehmen Vertriebene aus dem Süden des Libanons bei sich auf. Die Möglichkeiten sind weitgehend erschöpft und die Mitarbeiter:innen der Caritas im Libanon stehen inzwischen vor kaum lösbaren Herausforderungen. „Ein achtjähriger Bub hat mir seine Schultasche gezeigt. Darin war nichts außer einem Stofftier und einer leeren Jausenbox. Er sagte: ‚Das ist alles, was ich retten konnte.‘ In diesem Moment wird einem klar: Krieg bedeutet wirklich alles zu verlieren“, schildert Nour Haddad, Helferin der Caritas aus einem Vorort südlich von Beirut, die Situation vor Ort.

 

Rasche und lebensrettende Hilfe vor Ort

Trotz dieser enormen Anforderungen sind die Mitarbeitenden der Caritas seit Beginn des Krieges ununterbrochen im Einsatz. Sie sind lokal sehr gut vernetzt und schaffen die Hilfe dorthin, wo sie aktuell besonders dringend gebraucht wird. Inzwischen sind mehr als 100.000 Kinder, Frauen und Männer im Netzwerk registriert und werden von der Caritas erreicht. Zu den ersten Hilfsmaßnahmen zählen vor allem:
•    Verteilung von warmen Mahlzeiten
•    Medizinische Basisversorgung in Primärversorgungszentren und mobilen Kliniken
•    Psychosoziale Unterstützung, insbesondere für Kinder
•    Ausgabe von Hygiene-Kits, Windeln und Trinkwasser
•    Verteilung von Kleidung, Matratzen, Decken und Bettzeug

 

Appell von Caritasdirektor Schmolly

„Aufgrund der dramatischen Situation appelliere ich an die Vorarlberger Bevölkerung mit uns gemeinsam zu helfen. Das Schicksal der vielen Familien können wir ganz konkret lindern und zudem das Signal setzen: Ihr seid nicht vergessen und allein. Diese Botschaft und konkrete Hilfe stärkt auch alle Helfer:innen vor Ort, die in ihrem Einsatz bis an die Leistungsgrenzen gehen“, ruft der Caritasdirektor zur Hilfe auf. „Gemeinsam kann es gelingen, Hoffnung zu schenken und Leben zu schützen.“

 

Was Ihre Spende konkret bewirkt

Im Schnitt besteht eine Familie aus fünf Personen. Mit vergleichsweise kleinen Beträgen kann für die Familien Großes bewirkt werden:
14 Euro: Lebensmittelpaket für eine Familie für eine Woche
32 Euro: Matratze, Decke und Kissen für eine vertriebene Person
43 Euro: Hygiene-Kit für eine fünfköpfige Familie für einen Monat
    
Spendenkonto:
Caritas Vorarlberg
Raiffeisenbank Feldkirch
IBAN: AT32 3742 2000 0004 0006
Kennwort: Nothilfe Libanon

Online spenden:
www.caritas-vorarlberg.at

Veröffentlicht am 15.04.2026
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