
Traumatische Ereignisse wie plötzliche Todesfälle oder schwere Unfälle lassen Angehörige, Freund*innen, Zeug*innen oder Ersthelfer*innen mit großem Schmerz zurück. In diesem Schmerz stehen die Akuthelfer*innen von KIT Vorarlberg den Betroffenen bei. Dies war im Jahr 2025 so häufig der Fall wie nie zuvor: 312 mal rückten die ehrenamtlichen KIT-Mitarbeiter:innen aus.
Für diese wichtige und herausfordernde Aufgabe stehen rund 100 geschulte Einsatzkräfte in Vorarlberg zur Verfügung – 12 von ihnen sind im vergangenen Jahr nach abgeschlossener KIT-Ausbildung neu hinzugekommen. Erstmals seit der Gründung im Jahr 1999 gab es im Vorjahr keinen einzigen Austritt. „Das zeigt einerseits die hohe Motivation und das große Engagement unserer Ehrenamtlichen und ist andererseits ein schöner Beleg für die gute Stimmung und das angenehme Miteinander im Team“, freut sich KIT-Koordinator Thomas Stubler.
Die Vorarlberger KIT-Familie rund um die im Jahr 2025 neu gewählte KIT-Obfrau Janine Gozzi ist zudem sehr dankbar für das anhaltend hohe Spendenaufkommen und die verlässliche Unterstützung durch den Vorarlberger Sozialfonds. „Für die Betroffenen sind unsere Leistungen kostenlos, daher sind wir auf Spendengelder und Subventionen angewiesen. Es ist sehr erfreulich, dass wir auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten den nötigen finanziellen Rückhalt bekommen um unser Hilfsangebot aufrechterhalten zu können“, so Janine Gozzi.
Um auch in Zukunft personell und fachlich gut aufgestellt zu sein, soll im Jahr 2027 wieder ein Ausbildungslehrgang für neue KIT-Einsatzkräfte durchgeführt werden. Interessierte können sich bereits jetzt im Koordinationsbüro melden (office@kit-vorarlberg.at).
(Red.)