Firmpate/in, eine wichtige Funktion

Das Patenamt ist in der Urkirche eingeführt worden und hat auch heute eine wichtige Funktion.

Patinnen und Paten waren immer Menschen mit einem guten Ansehen, die Vertrauen und Zuwendung ausstrahlten, Erwachsene mit einer großen Liebenswürdigkeit - sympathische ChristInnen eben. Die Verantwortung als Patin oder Pate ist nicht mit dem Firmtag und dem Firmausflug beendet. Jeder Mensch (und gerade Jugendliche) braucht Menschen, die beim Hineinwachsen in das Leben und in den Glauben zur Seite stehen. Sie bekunden dies, wenn sie im Augenblick der Firmspendung hinter dem Firmling stehen und ihm die Hand auf die Schulter legen. 
FirmpatInnen müssen nicht "hochkirchlich und hochreligiös" sein, sondern sich als WegbegleiterIn verstehen, der/die mit dem Jugendlichen auf der Suche nach Gott ist, sich für den Jugendlichen wirklich interessiert und auf eine gute Zukunft vertraut. Jugendliche wünschen sich Beziehung - auch nach der Firmung!

Voraussetzungen für das Firmpatenamt:
- Vollendung des 16. Lebensjahr
- der katholischen Kirche angehören
- selber getauft und gefirmt sein
- ein Leben führen, das dem Glauben und dem Dienst entspricht
- Taufpaten können auch das Firmpatenamt übernehmen

Falls Sie Fragen haben oder die Voraussetzungen nicht gegeben sind, suchen sie das Gespräch mit dem Pfarrer.

Sie möchten  ihrem Firmling was schenken? - mehr dazu 

Vertiefende Informationen und Anregungen:
Firmungs-Heft der Reihe "Familien feiern Kirchenjahr"

Buchtipp: neu erschienen im Tyrolia Verlag:
"Miteinander durch dick und dünn - Firmpate/Firmpatin sein" (Daxecker-Okon, Hintner, Rhomberg)