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Literatur
Literatur über Provikar Carl Lampert
"Hätte ich nicht eine innere Kraft ... "
Das Glaubenszeugnis des seligen Carl Lampert – erschlossen für Christen von heute. Lamperts Gedanken werden von zehn Autorinnen und Autoren von heute interpretiert. Sie arbeiten die Botschaft des seligen Carl Lampert heraus und versuchen, diese für heutiges Christsein fruchtbar zu machen. Den Betrachtungen vorangestellt ist ein ausführlicher Lebenslauf Lamperts.
Hätte ich nicht eine innere Kraft... Leben und Zeugnis des Carl Lampert, Hg. Susanne Emerich. Mit Briefen von Carl Lampert und Beiträgen von Walter Buder, Benno Elbs, Richard Gohm, Helga Kohler-Spiegel, Magnus Koschig, Veronika Prüller-Jagenteufel, Erna Putz, Ingeborg Schödl, Manfred Scheuer, Elmar Simma und Reinhold Stecher, 128 Seiten, Tyrolia Verlag Innsburck 2011, ISBN 978-3-7022-3164-4, € 14,95
"Selig, die um meinetwillen verfolgt wurden..."
Richard Gohm, Notar und Aktuar im Seligsprechungsverfahren, ist Herausgeber dieses Sammelbandes, an dem 27 Autoren und Autorinnen mitgewirkt haben. Zahlreiche neue Forschungsergebnisse - insbesondere zum Gerichtsverfahren - sind darin nachzulesen. Die Verlagsanstalt Tyrolia, deren Präsident Carl Lampert von 1936 bis 1938 war, besorgte die Drucklegung.
"Selig, die um meinetwillen verfolgt werden. Carl Lampert - ein Opfer der Naziwillkür. 1894-1944." Hg. Richard Gohm, 440 Seiten, Tyrolia Verlag Innsbruck 2008, ISBN 978-3-7022-2961-0, € 29,95

"Provikar Dr. Carl Lampert"
Der Verlag "Die Kirche" brachte 1999 die Dokumentation "Provikar Dr. Carl Lampert" heraus. Anlass war der Beginn des Seligsprechungsverfahrens 1998. Der Dokumentationsband bietet eine fundierte Einführung in Biografie (Gaudentius Walser; Werner Kunzenmann) und Spiritualität (Walter H. Juen) Carl Lamperts.
Zeuge in gnadenloser Zeit: Provikar Dr. Carl Lampert. Dokumentation, Hg. Diözese Feldkirch/Werner Kunzenmann, Innsbruck 1999. (vergriffen, Restexemplare sind über die Medienstelle der Diözese Feldkirch zu beziehen)
Publikat
ionen von P. Gaudentius Walser OFMCap
An erster Stelle der Lampert-Kenner ist Pater Gaudentius Walser OFMCap (geb. Göfis 1929) zu nennen, der engagiert das Leben und Sterben seines Verwandten aufgearbeitet hat. Er ist der Lampert-Biograf schlechthin, mit dessen Werdegang und Wirken bestens vertraut. Erst durch seine Arbeit konnte der Seligsprechungsprozess eröffnet werden. Schon in den 1960er Jahren veröffentlichte er die erste von drei Biografien:
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Gaudentius Walser, Carl Lampert - Ein Leben für Christus und die Kirche 1894-1944, Vorarlberger Verlagsanstalt Dornbirn 1964.
Mitte der 80er Jahre arbeitete Pater Gaudentius neues Material ein zu:
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Dreimal zum Tod verurteilt: Dr. Carl Lampert, ein Glaubenszeuge für Christus, Stein am Rhein u.a. 1985.
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Mein Leben für Christus. Provikar Msgr. Dr. Carl Lampert, Vorarlberger Verlagsanstalt Dornbirn 1989.
Ders.: Carl Lampert. Glaubenszeugnis seiner Briefe
Von Carl Lampert sind vorwiegend Briefe erhalten, die er an seinen Bruder Julius Lampert und an diverse Geistliche der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch geschrieben hat. Gaudentius Walser hat einige davon zusammengestellt und veröffentlicht (1969). Da diese Veröffentlichung vergriffen ist, kann sie hier heruntergeladen werden: Briefe von Carl Lampert. Carl Lampert hat kein systematisch-theologisches Werk hinterlassen, das rezipiert werden könnte. Die Forschung über ihn ist deshalb auch biografischer, weniger systematischer Natur. Man kann folglich sagen, dass Carl Lampert seine Theologie gelebt hat, nicht niedergeschrieben.

