Ostern: Hochfest der Auferstehung des Herrn

Im Osterfest feiern wir die Auferstehung Jesu Christi, der am Karfreitag am Kreuz gestorben und zu Ostern von den Toten auferstanden ist.

Wann ist Ostern?

Da diese Ereignisse der Heilsgeschichte in die Woche des jüdischen Pessachfestes fielen, das ein bewegliches Fest ist, so ist auch das Datum des Osterfestes von Jahr zu Jahr verschieden. Ostern fällt immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond – das heißt also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April.

Höchstes Fest im Kirchenjahr

Ab dem 4. Jahrhundert wurde das höchste Fest im Kirchenjahr als dreitägige Feier gestaltet. Die Gottesdienste erstrecken sich seitdem in den meisten Liturgien von der Feier des Letzten Abendmahls am Gründonnerstagabend über den Kreuzestod Jesu am Karfreitag und den Karsamstag als Tag der Grabesruhe Jesu bis zur Auferstehung von den Toten am Osterfest. 

Die aufgehende Sonne

Mit diesem beginnt die österliche Freudenzeit („Osterzeit“), die fünfzig Tage bis einschließlich Pfingsten dauert. Der im Deutschen gebräuchliche Name Ostern hängt wohl mit der Morgenröte und der Himmelsrichtung „Osten“ zusammen: Der Ort der aufgehenden Sonne stellt im Christentum ein Symbol des auferstandenen und wiederkehrenden Christus dar.