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Reizwort "Obergrenze"
Heute findet der Asylgipfel statt und bereits im Vorfeld war der Ton beim Thema Flüchtlinge spürbar rauer. So appellierte Landeshauptmann Markus Wallner für ein "deutliches Einbremsen des Flüchtlingsstroms", da Vorarlberg im besten Fall noch etwa 1.000 Quartiere bereit stellen könne. Caritas Präsident Michael Landau warnt indes "vor einem politischen Klimawandel in unserem Land". Man dürfte nicht vergessen: "Es geht hier nicht zuerst um Quoten und Obergrenzen. Es geht hier um Männer, Frauen und Kinder" mehr lesen
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Aufeinander zugehen
Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Katholische Bildungswerk und die Caritas die drei Basismodule des Lehrgangs "Aufeinander zugehen" für freiwillig Engagierte in der Flüchtlingsarbeit in Pfarre und Gemeinde im Februar 2016 nochmals an. Im Lauf des Frühjahres werden auch die Aufbaumodule (Interkulturelle Kommunikation/Konflikte, Spracherwerb, Traumatisierung und Glaube/Spiritualität) bei Bedarf nochmals angeboten mehr lesen
Photo: Katholische Kirche Vorarlberg / Begle
Ein Haus des Zutrauens
Vergangene Woche wurde Haus 1 in St. Arbogast leergeräumt. In den nächsten Monaten soll es saniert werden, um auch in Zukunft jungen Menschen Raum zu geben. Was hinter der Idee des Jugendhauses steckt, davon erzählen Josef Kittinger und Katharina Lenz. mehr lesen
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Bis hierher und nicht weiter
90.000 bis 100.000 neue Flüchtlinge. Mehr soll es nach den Vorstellungen der ÖVP in Österreich nicht werden. "Kapazitätsorientierte Obergrenze" lautet das aktuelle Stichwort dazu, dem Caritas-Wien-Generalsekretär Klaus Schwertner entgegensetzt, man solle doch lieber über Hilfe in den Herkunftsländern diskutieren. „Die Genfer Flüchtlingskonvention ist kein Gnadenakt, sondern internationales Recht", fragt sich Schwertner, ob nun etwa ein Zaun rund um Österreich errichtet werden soll. mehr lesen
Photo: Kath. Kirche Vorarlberg / Ölz
Viele schlafen jetzt im Freien
Beim Lokalaugenschein im Caritas-Café in Feldkirch wird das Ausmaß des Elends der Notreisenden deutlich. Der Sozialarbeiter Peter Wieser und sein Team kümmern sich vor allem auch um jene, denen es besonders schlecht geht. Wieser betont, dass es natürlich, genauso wie bei uns Vorarlbergern, auch bei den Roma und Sinti - entgegen allen Vorurteilen - ganz unterschiedliche Menschen gibt. Insgesamt schätzt Peter Mayerhofer (Geschäftsführer der Kaplan Bonetti Sozialwerke) die Notreisenden in Vorarlberg auf hundert. mehr lesen
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Why?nachten. Darum!
80 Leute aus aller Welt trafen sich am Donnerstag im Jugend und Bildungshaus St. Arbogast zu einer Weihnachtsfeier. Warum? Weil sie können. Araber, Iraker, Vorarlberger, Dänen, Ungaren und noch viele Nationen mehr setzten mit dieser Veranstaltung ein Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts. mehr lesen
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"Ein Foto mit Mama, bitte"
Ein Haus der Jugend sollte es bleiben und das ist es auch. Denn seit Kurzem leben 37 Jugendliche im Alter von 16-17 Jahren im ehemaligen Schülerwohnheim der Herz Jesu Missionare, das nun von der Diözese für Menschen auf der Flucht zur Verfügung gestellt wurde. Und dort wurden die Jugendlichen von Bischof Benno Elbs, Caritas-Seelsorger Norman Buschauer und Caritas-Direktor Walter Schmolly besucht. mehr lesen
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Mehr Asylanträge, mehr Rückkehrer
Täglich werden in Österreich aktuell 300 bis 400 Asylanträge gestellt, viele der Antragsteller landen danach aber direkt auf der Straße oder in prekären Notquartieren, kritisieren NGO-Vertreter. Mit der steigenden Anzahl der Asylanträge erhöht sich aber gleichzeitig auch die Zahl derer, die freiwillig wieder in ihr Herkunftland zurückkehren. mehr lesen