Was ist der Stärkenkompass?

Arbeit an unseren Stärken ist Arbeit an unserem Auftrag als Kirche. Es geht nicht um die Schale, sondern um den Kern: die Verkündigung des Evangeliums in Wort und Tat, in Gebet und Nächstenliebe. Dabei leitet uns die Frage, was die Menschen in unsrem Land von uns brauchen: in Sibratsgfäll oder Bregenz, im Montafon oder im Vorderland. Auf diesem Weg werden uns viele Fragen begleiten; hoffentlich aber auch die Zuversicht, dass wir Stärken haben, die für das Leben vieler entscheidend sind.

Mir ist wichtig, dass Kirche auch in Zukunft dann präsent ist, wenn’s drauf ankommt. Denn im Letzten geht es darum, Lebenswege zu begleiten und darin das Zutrauen in die verwandelnde Kraft Gottes spürbar werden zu lassen.

Bischof Benno Elbs

Warum machen wir das?

Nach ihrer mehr als 2.000 Jahre alten Geschichte, hat „die Kirche“ den Menschen von heute noch immer viel zu sagen. Hätte. Denn oft hören die Menschen nicht mehr, lassen sich von ihr nicht mehr ansprechen oder haben nicht einmal mehr eine Erwartungshaltung an sie. Das ist keine neue Entwicklung. Die Erfahrungen und Erlebnisse der vergangenen Monate aber haben sie zusätzlich befeuert. Die Frage „Was brauchen die Menschen heute von uns“, will gestellt und diskutiert sein. 

Warum jetzt?

Weil Kirche aus der Gemeinschaft lebt. Und weil wir heute noch in der komfortablen Situation sind, auf das, was kommt, proaktiv zugehen zu können. Um das Jahr 2030 werden die Kosten- und die Einnahmenkurve der Kirche in Vorarlberg auseinanderdriften. Heute können wir miteinander von der Markenlogik lernen. Heute können wir in den Bereichen Kommunikation, Mitarbeiter/innenentwicklung und Kirchenetwicklung vor Ort die Weichen stellen. Deshalb ist der Stärken-Kompass jetzt eine gute Investition in die Zukunft.