Effectuation

Schon mal was von Effectuation gehört?
Nein?! Eigentlich ist es ganz einfach. Statt, wie so oft, lange an einem Konzept zu arbeiten, daran rum zu werkeln, sehr viel Zeit in die Ausarbeitung zu investieren und das Projekt oder die Veranstaltung aus der Konzeptphase nicht rauskommt, geht man es bei Effectuation einfach von der anderen Richtung an.

Am Anfang steht die Idee eines Projektes, das Sinn macht und das eigene Zeit wert ist. Mit dieser Idee im Kopf und im Blick auf die eigenen Mittel (an Zeit, Geld, Kompetenz und Beziehungen) geht es auf die Suche nach möglichen Partner/innen, die man für die Unterstützung der Sache gewinnen kann.

Andersrum gesagt ist es so: Wo es kein Kochrezept gibt, das nachgekocht, und kein Geschäft, in dem eingekauft werden kann, verändert Effectuation die Perspektive radikal. Hier wird auf den Tisch gelegt, was jede und jeder mitbringen mag, und zusammen überlegt man, was sich daraus Leckeres zubereiten lässt. Vielleicht fällt der Gruppe noch jemand ein, die eingeladen werden könnte. Dann erhöhen sich die zur Verfügung stehenden Mittel und der Menüplan verändert sich mit.

Vielleicht hast du und deinen Jugendgruppe Lust ein bisschen mehr über Effectuation zu erfahren und natürlich das Ganze gleich in die Tat umzusetzen.

Schreibt mir einfach eine Email unter: