
Zunächst folgte eine diözesane Phase (2021/2022):
In den Pfarreien und Bistümern weltweit wurde gefragt, „Welche Veränderungen braucht die Kirche?“ – Gläubige vor Ort diskutierten und brachten ihre Anliegen ein. (mehr Information)
Diese Ergebnisse flossen in Zusammenfassungen der einzelnen Länder und Kontinente ein. Darauf aufbauend gab es Anfang 2023 kontinentale Versammlungen, etwa in Europa, Asien, Afrika etc., wo die Themen weiter verdichtet wurden. (mehr Information)
Ein Meilenstein war dann die XVI. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode in Rom, die in zwei Sitzungen stattfand: im Oktober 2023 und im Oktober 2024. In dieser Weltsynode berieten Bischöfe gemeinsam mit Priester, Ordensleuten und erstmals auch zahlreichen Laiendelegierten* über die Anliegen des Gottesvolkes. Während der ersten Session 2023 ging es vor allem um das gegenseitige Zuhören und das Kennenlernen der weltweiten Perspektiven. In der zweiten Session 2024 wurden konkrete Vorschläge formuliert und in einem Abschlussdokument festgehalten. Papst Franziskus hat dieses Synoden-Abschlussdokument ausdrücklich angenommen und betont, dass der gemeinsame Text nun „berücksichtigt und umgesetzt“ werden muss. Doch mit 2024 ist der Prozess nicht zu Ende: Die Synode geht in eine Umsetzungs- und Verlaufsphase bis 2028 über. In den Jahren 2025–2027 sollen auf Ebene der Diözesen, nationalen Bischofskonferenzen und Kontinente die Synodenergebnisse beraten und Schritt für Schritt in die Praxis übertragen werden (mehr Information) . Höhepunkt und Abschluss bildet dann eine Welt-Kirchenversammlung im Jahr 2028 in Rom, bei der die bis dahin gereiften Früchte des synodalen Weges zusammengetragen und gefeiert werden. Dieser lange Atem zeigt: Synodalität ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein fortlaufender Weg des gemeinsamen Lernens und der geistlichen Erneuerung.