Beim Gehen ist es auch nicht gut, dauernd auf andere zu schauen, die langsamer gehen oder schneller. Am besten ist es, das eigene Tempo und den eigenen Rhythmus zu finden.
In der St. Paul’s Kirche in Baltimore wurde ein schöner Text aus dem Jahre 1692 gefunden. Er beginnt so. „Geh deinen Weg ohne Eile und Hast und suche den Frieden in dir selbst zu finden…Vermeide laute und aggressive Menschen, denn sie lassen dich nicht zur Ruhe kommen… Bereite dich auf den Augenblick vor, in dem etwas Unvorhergesehenes in dein Leben tritt, aber zerstöre dich nicht aus Angst vor der Einsamkeit. Sei immer so, dass du vor dir selbst bestehen kannst…“
Gott wird am Ende nicht fragen: Warum bist du nicht ein Franziskus oder eine Mutter Theresa gewesen? Er wird höchstens fragen: Warum bist du nicht du selbst gewesen? Warum bist du nicht deinen Weg gegangen!
Ein irischer Segenswunsch: „Es möge sich dir immer ein Weg auftun! Der Wind möge immer in deinem Rücken sein! Die Sonne möge warm auf dein Gesicht scheinen, und der Regen falle sanft auf deine Felder! Und bis wir uns wiedersehen, möge Gott dich in seiner Hand halten!“
Elmar Simma