Wenn ich durchs Ländle radle, dann bin ich immer wieder von den Ausblicken auf die gigantische Bergwelt rundherum fasziniert. Wie Magnete ziehen die Berggipfel meinen Blick auf sich. In den Bergen werden meine alltäglichen Probleme klein, ich fühle mich dem Himmel nah.
Mich wundert es daher nicht, dass die Gottesbegegnungen in der Bibel zumeist auf einem Berggipfel passieren. Elija erfährt auf dem Berg Horeb Gott nicht in Naturgewalten, sondern in einem „sanften, leisen Säuseln“ (1 Kön 19,11 f.) Vielleicht wird auch diese Erfahrung Dir heute geschenkt: Radelnd im Rhythmus der gleichmäßigen Bewegung, in der Stille und im Staunen über die Bergwelt wieder zu sich selbst zu finden, wieder dem Himmel sich nah zu fühlen. Das wünsche ich Dir.
Steffi Krüger