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Sterben ist mehr als ein Ende...

„Sterben ist keine rein medizinische Angelegenheit, sondern immer auch eine Frage der Haltung“, betonte DGKP Arthur Bertsch zur Eröffnung der Ethiktagung im Landeskrankenhaus Rankweil. Unter dem Titel „Zukunft braucht Herkunft. Ethische Perspektiven für ein würdevolles Lebensende“ widmete sich die Arbeitsgemeinschaft Viaticum heuer der Frage, wie mit dem Wunsch nach assistiertem Suizid umgegangen werden kann – und wie Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet werden können. 

„Das Sterbeverfügungsgesetz hat im Pflege- und Gesundheitsbereich zu neuen Herausforderungen geführt“, erklärte Bertsch. Ziel der Tagung sei es, Mitarbeitende zu sensibilisieren und Orientierung zu geben. Denn, so Bertsch, „Sterben ist ein zutiefst menschlicher Prozess – und kein logistisches Problem, das man lösen kann.“

 

„Nicht jeder Todeswunsch ist wirklich ein Wunsch zu sterben“

Juliana Troy, Krankenhausseelsorgerin im LKH Rankweil berichtete im Rahmen der Tagung über ihre seelsorglichen Erfahrungen mit Menschen, die den Wunsch äußern, ihr Leben zu beenden. Ihr Vortrag trug den Titel „Ein Plädoyer für das Sterben – wenn am Ende der Wunsch nach Beendigung steht“.

„Wer mit dem Todeswunsch eines Patienten konfrontiert wird, muss wissen, dass nicht jeder Todeswunsch wirklich ein Wunsch zu sterben ist“, sagte die Seelsorgerin. Häufig stehe dahinter der Verlust von Autonomie, die Angst vor Schmerzen oder das Gefühl, anderen zur Last zu fallen. „Viele Ängste können durch Begleitung und gute Aufklärung über palliative Möglichkeiten gemildert werden.“

 

Würde als unverfügbarer Wert

Juliana Troy stellte die Frage, was Würde eigentlich bedeutet. „In unserer Gesellschaft gilt Würde oft als Synonym für Selbstbestimmung. Doch aus christlicher Sicht ist sie unverfügbar – sie hängt nicht davon ab, was jemand kann oder leistet. Der Mensch besitzt Würde, weil er Mensch ist.“ Gerade in Krankheit und Schwäche könne Würde neu erfahrbar werden: „Wenn jemand spürt, dass er – trotz allem – wertvoll bleibt, wird etwas heil.“

Begleitung bedeute deshalb mehr als Pflege: „Sie heißt, jemanden in seiner Verletzlichkeit ernst zu nehmen, ihm nahe zu bleiben, auch wenn nichts mehr zu ‚machen‘ ist.“

 

Sterben als Raum für Sinn und Versöhnung

Aus seelsorglicher Sicht hat  Sterben neben einer existentiellen auch eine spirituelle Dimension: „Ich erlebe, dass Menschen am Lebensende beginnen, ihr Leben neu zu betrachten – sie suchen Sinn, Versöhnung, Frieden.“ Dieser innere Prozess brauche Zeit, sagt sie, und könne nicht terminlich festgelegt werden. „Ein assistierter Suizid verkürzt nicht nur das Leben, sondern oft auch den Weg der Aussöhnung mit sich selbst und den anderen.“

Auch Angehörige seien von diesem Prozess zutiefst betroffen. „Sie müssen den Abschied in ihr eigenes Leben integrieren.“ Das gelinge nur, wenn sie mitgehen dürfen, mit all ihrer Ohnmacht und Liebe.

 

„Sterben braucht Zeit“

In ihrem Schlusswort sprach Juliana Troy von der „Heiligkeit der letzten Stunden“. Wenn Angst und Unruhe weichen, entstehe oft eine unerwartete Ruhe: „Sterben ist – wie Cicely Saunders sagte – ein Geburtsvorgang in die Ewigkeit. Und wie jede Geburt braucht auch das Sterben Zeit.“

Ihr Plädoyer versteht sie nicht als Urteil über Menschen, die einen anderen Weg wählen, sondern als Einladung, dem Sterben Raum zu geben: „Oft geschieht in dieser letzten Zeit etwas, das wir vorher nicht erahnen können – ein Aufblitzen von Frieden, von Sinn, von Beziehung.“
 

Neben Dr. MMag Juliana Troy sprachen bei der Tagung auch Dr. Albert Lingg, OA DDr. Klaus Gasser, OA Dr. Bernhard Schwärzler und DGKP Angelika Feichtner, MSc. Ebenso Univ.Prof. Dr. Joachim Bauer und Volksanwalt Mag. Alexander Wolf. Sie alle eint die Überzeugung: Sterben ist mehr als ein Ende – es ist Beziehung, Verantwortung und Vertrauen.

Veröffentlicht am 13.10.2025
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