
Vom Käfer bis zum Pferd, vom Hamster bis zum Stoffhasen: Rund um den Gedenktag des heiligen Franz von Assisi am 4. Oktober, der zugleich als Welttierschutztag begangen wird, laden Pfarren in ganz Österreich zu Tiersegnungen ein. Hunde, Katzen und Pferde – und in manchen Gemeinden sogar Kuscheltiere – sind willkommen.
In Vorarlberg lädt die Katholische Kirche Dornbirn am 4. Oktober um 18 Uhr zur Tiersegnung vor der Katharine-Drexel-Kapelle in Dornbirn-Hatlerdorf ein. Fotos von Tieren können vorab an das Pfarramt geschickt werden. Aus den eingesandten Bildern soll eine Fotowand gestaltet werden.
Auch im Rahmen der Kinderkirche im Pfarrverband Kleinwalsertal ist am 3. Oktober eine Tiersegnung geplant. In der Einladung heißt es: „Diesmal dürfen auch Tiere mitmachen: Ob lebendig, als Kuscheltier oder – falls zu groß oder etwas bissig – einfach als Foto.“



Der Franziskustag bildet zugleich den Abschluss der kirchlichen „Schöpfungszeit“, die jährlich vom 1. September bis 4. Oktober dauert und in den Diözesen mit verschiedenen Schwerpunkten zu Umwelt, Natur und Schöpfungsverantwortung begangen wird.
Franz von Assisi (1181–1226) gilt als Schutzpatron der Tiere und der Umwelt. Seine Spiritualität war von einer außergewöhnlich engen Beziehung zur Natur und zu allen Geschöpfen geprägt. Tiere verstand er als Teil der Schöpfung Gottes und begegnete ihnen mit Respekt und Mitgefühl.
Zahlreiche Legenden greifen diese Haltung auf: So soll Franz von Assisi einmal zu einem Schwarm Vögel gepredigt haben, die ihm aufmerksam zugehört hätten. Ein anderes Mal soll er die von einem Wolf geplagte umbrische Stadt Gubbio von ihrer Angst befreit haben, indem er mit dem Tier sprach und Frieden zwischen dem Wolf und den Einwohnern vermittelte.
(Red./kathpress.at)