
Unter dem Namen „rethink religion“ starten erstmalig acht Einrichtungen und theologische Hochschulen in Südtirol, Tirol, Vorarlberg und Salzburg eine gemeinsame Social-Media-Kampagne für den Beruf Religionslehrer:in. Im Mittelpunkt steht der Instagram-Kanal instagram.com/rethink_religion. Ziel ist es, den Beruf der:des Religionslehrer:in vorzustellen – und dem einen oder der anderen Lust auf ein Fach mit weitem Horizont zu machen.
Alle Informationen sowie die Ausbildungswege gibt es unter www.rethink-religion.org
Vorarlberg ist in der Kampagne gleich mit drei Testimonials vertreten: Philipp Ratz, Alexandra Nenning und Selina Giselbrecht. Alle drei erzählen in kurzen Insta-Reels, was sie zum Fach Religion geführt hat, was sie herausfordert und warum Religionslehrer:in zu sein genau das ist, was sie machen wollen.
Beruf kompakt
"Ich freue mich sehr darüber, dass wir mit dieser Kampagne einen starken Akzent für das Berufsbild "Religionslehrer:in" setzen: Die Kampagne gibt Einblick in einen zeitgemäßen Religionsunterricht, junge Religionslehrer:innen berichten davon, was ihnen das Studium und auch der Beruf bedeuten, alle Ausbildungsformate in unseren Diözesen werden in kompakter Form vorgestellt, zudem gibt es eine Menge an Informationen für junge Menschen, die auf der Suche nach einem Beruf mit Sinn sind", betont Annamaria Ferchl-Blum, Leiterin des diözesanen Schulamtes.
Hintergrund der Kampagne ist der wachsende Bedarf an Religionslehrer:innen: In den vier Regionen (Vorarlberg, Tirol und Südtirol sowie Salzburg) werden in den nächsten fünf Jahren rund 180 Lehrkräfte pensioniert. Aktuell sind über 2.400 Religionslehrer:innen im Einsatz. Viele Schulen suchen bereits heute zusätzliche Fachkräfte.
Was sagen die Vorarlberger Lehrer:innen?
Religionsunterricht ist heute ein offener Lernraum für Austausch, Orientierung und kritische Auseinandersetzung. Er ist zeitgemäß, lebensnah und respektvoll gegenüber allen Religionen. Was er nicht ist: Dogmenpauken, Missionierung oder Frontalunterricht.
„Religionsunterricht gibt den großen Fragen der Kinder Raum. Für mich ist dieser Beruf vor allem eines: sinnstiftend.“
Selina, 24
„Mein Alltag ist sehr abwechslungsreich. Ich unterrichte an verschiedenen Standorten, mit Schüler:innen von 6 bis 19 Jahren – und die Themen sind genauso vielfältig wie die Menschen.“
Alexandra, 30
„Am meisten überrascht hat mich, wie viel über Beziehung läuft. Eine offene und respektvolle Beziehung zu den Schüler:innen ist für mich das A und O.“
Philipp, 29
Religionslehrer:innen gestalten diesen Raum kreativ. Sie begleiten junge Menschen in wichtigen Lebensphasen, greifen gesellschaftlich relevante Themen auf – von Algorithmus bis Zivilcourage – und leisten einen Beitrag zu Wertebildung und Persönlichkeitsentwicklung.
„rethink religion“ zeigt die Vielfalt des Berufs und die attraktiven Ausbildungswege – von der Primarstufe über die Sekundarstufe bis hin zu höheren Schulen.


