Theaterregisseurin, Kulturarbeiterin, Prozessbegleiterin

Eine gelingende Zukunft kann und muss von uns Menschen aktiv und eigenverantwortlich, mit Sorge füreinander und Respekt voreinander und vor der Umwelt gestaltet werden. In diesem Sinne verstehe ich meine Theaterarbeit als Mittel zur Bewusstseinsarbeit und als Angebot zur öffentlichen Diskussion von gesellschaftlich relevanten und teilweise auch tabuisierten Themen (aktuell mit der Inszenierung „Jägerstätter“ über den NS-Kritiker und „Wehrdienstverweigerer aus Glaubensgründen“ Franz Jägerstätter). Ich bin davon überzeugt, dass Schweigen zerstörerisch ist und dass wir Menschen – wie gegenwärtige politische Entwicklungen leider drastisch zeigen – gezwungen sind, „zu wiederholen, an was wir uns nicht erinnern können“ (M. Duras) oder wollen. Im Hinblick auf eine lebenswerte Zukunft setze ich mich seit Kurzem auch aktiv für eine achtsame und zeitgemäße Geburtskultur in Vorarlberg ein.