Pünktlich um vier Uhr morgens ging's los. 5 1/2 Stunden später liefen die über 150 FußpilgerInnen aus dem Leiblachtal in der Werktstattbühne beim Fest am See ein. Im Gepäck hatten sie - stellvertretend für die fünf Pfarrgemeinden - fünf Holzbalken dabei, die sie zu einem gemeinsamen Kreuz zusammensetzten. Und das war nur eines der Highlights in der Werkstattbühne.

"Ihr wisst, dass ihr eine halbe Stunde zu früh da seid", begrüßte Markus Linder die Kinder, Frauen und Männer, die unter dem Motto "Zemm sto, Zemm go" gemeinsam zum Fest am See gepilgert waren. Und gemeinsam wurde unter Anleitung des Künstlers Hans Sturn das Holzkreuz auf der Bühne aufgebaut. Parallel wurde im Carias Café Kaffee und Kuchen kredenzt und Vorbereitungen für die Nebenbühne getroffen.

Dann ging es Schlag auf Schlag: Markus Linder und Gabi Fleisch interviewten Vorarlberger Persönlichkeiten wie Wilfried Berchtold, Elmar Simma oder Walter Schmolly. Das Kirchenkabarett sorgte ebenso für Unterhaltung wie der HoLoChor oder die Gospelfamily und beim Menschenskindertheater war Clowntheater für Menschen von 3 bis 103 Jahre angesagt. Pünktlich um 17 Uhr platzte die Werkstattbühne zum ersten Mal quasi aus allen Nähten, als die KISI - God´s singing kids ihr Famlienmusical "Future Stars" zum Besten gaben.

Um 19 Uhr war es zum zweiten Mal so weit: Bei der Gospelmesse mit Bischof Benno Elbs, Generalvikar Rudolf Bischof, Bischof Klaus Küng und Alt-Bischof Elmar Fischer zeigte sich die Kirche mit Unterstützung Markus Linder von ihrer musikalischen Seite. Tausende Menschen sangen gemeinsam das Vater unser - ein ebenso ergreifendes wie musikalisch hörenswertes Spektakel.