Sind wir uns doch mal ehrlich, im Kern der Sache ist eines für ein gutes Fest einfach unerlässlich: gutes Essen und gute Musik. Und welches Glück, beides gibt es beim „Fest am See“! Nein, im Ernst, wenn heute noch ein Magen knurrt, dann mag das an vielem liegen, aber sicher nicht am kulinarischen Angebot, mit dem die vielen verschiedenen Gruppen und Initiativen auf dem Gelände des Bregenzer Festspielhauses aufwarteten.

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Einen Schritt in Richtung Straßenküche und schon findet man sich irgendwo zwischen Asien, den Schweizer Bergen und dem Bodensee wieder. Da lassen indische Priester originales und traditionell zubereitetes Chickenurry köcheln, dort brutzeln in den Pfannen der Schüler/innen der GASCHT die Griesknödel vor sich hin und gleich ums Eck servieren die Bäuerinnen des Vorderwalds herzhafte Raclette-Brötchen. Herz, was willst du mehr?


Kompliment an die Küche

Mit von der Partie sind übrigens auch die beiden Bildungshäuser des Landes – Arbogast und Batschuns – die Weltläden, die Schülerinnen vom Marienberg, die Dornbirner Jugendwerkstätten, Thanh Thuy Ho, Namaste und Maya’s Küche.

Und wer sich tatsächlich durch das ganze Speisenangebot durchprobiert hat, dessen abschließendes Urteil kann nur lauten: Ein Kompliment an die Küche – ausgezeichnet war‘s. Übrigens, keine Sorge, das ganz klassische Festessen – nämlich Wurst, Senf und Brot – das gibt es natürlich auch.

 

Wir sehn uns im Café

Eins weiter und schon lehnt man sich im Caritas Cafè bei Kaffee und Kuchen zurück, während man – so ganz nebenbei – entspannt mitverfolgt, was sich sonst noch so alles auf der Werkstattbühne abspielt: das Menschenskindertheater für alle ab 3 Jahren – von und mit Elke Maria Riedmann – das KISI Kids Musical „Future Stars“ und natürlich auch Kabarettistisches mit Gabi Fleisch und Markus Linder. Eine tolle Kombination!

Und noch einmal ein paar Meter weiter hat natürlich auch die Bühne3 ganztägig geöffnet.

 

Mehr Musik

Aber halt, was hört man da im Hintergrund? Wieso wippt das Bein so? Ist das etwas ein Takt? Ja, das ist einer und zwar der von KOMOT, den Bauernfängern  und dem Ski-Schuh-Tennis-Orchestra. Später, zum Finale, übernehmen dann die Tequila Sharks – und das heißt, da wird garantiert weitergewippt. Übrigens, die Musik ist zu 100 Prozent Marke „Ländle“. Seien es die entspannten Songs von KOMOT mit Ukulele und Percussion, der Reggae‐Ska‐Balkan‐Dub-Sound der Ski-Schuh-Tennis-Orchestranten, der maximale Rock’n‘Roll der Tequila Sharks oder der eigene Stempel, den die Bauernfänger alten Schlagern und Gassenhauern aufdrücken, alles ist da irgendwo zwischen Bodensee und Piz Buin entstanden.

Übrigens, die Headliner auf den Bühnen sind nicht die einzigen musikalischen Stars des Tages. Die sind nämlich eigentlich auf dem ganzen Festareal verstreut – die über 800 Sängerinnen und Sänger aus den (Kirchen)Chören des Landes. Deshalb ein Tipp, einfach die Ohren spitzen, lauschen und dann die Richtung ansteuern, aus der die Musik kommt – es lohnt sich garantiert.