Weiß, weiß, weiß: Seit dem Wochenende gibt es an der Losung „Winter is coming“ nicht mehr viel zu rütteln. Aber es regt sich Widerstand: Schon über 1.555 Vorarlbergerinnen und -Vorarlberger trotzen Glätte, Wind und Kälte – auf dem Rad.

Der „Winter Radius“, Auskopplung des erfolgreichen Fahrradwettbewerbs, der für die Katholische Kirche Vorarlberg heuer wieder mit dem Gewinn einer goldenen Fahrradklingel endete, findet bereits zum zweiten Mal statt. 1.555 Radlerinnen und Radler sind schon registriert – die Benchmark aus dem vergangenen Winter liegt bei 3.400.

Anders als im Sommer strampelt man ab dem 17. November 2017 allerdings nicht für ein Unternehmen, eine Organisation, Gemeinde oder einen Verein, sondern ausschließlich für sich und das eigene Wohlbefinden. Das bleibt unversehrt, wenn man zwei, drei Dinge beachtet:

  • Am wichtigsten: Das Licht. Ein ordnungsgemäß beleuchtetes Rad hilft nicht nur der eigenen Orientierung in der dunklen Jahreszeit, sondern vor allem der Wahrnehmung durch andere – Stichwort: „Sehen und gesehen werden“. Auch Reflektoren an Rad und Kleidung und auffällige Oberbekleidung retten mitunter Leben.
  • Fast ganz genauso wichtig: funktionierende Bremsen. An den Bremsbelägen gibt es i. d. R. Markierungen, die den maximalen Verschleiß anzeigen. Trommel- und Scheibenbremsen checkt der Fachhandel.
  • Wie beim Auto ist auch auf richtige Bereifung zu achten – mit schmalen, unprofilierten Rennradmänteln kommt winters niemand weit. Für den Bedarfsfall gibt es sogar Mäntel mit Spikes etc. – einfach mal im Fachhandel fragen. In städtischen, geräumten Gefilden reichen gut profilierte Ganzjahresreifen meist aus.
  • Salz und Feuchtigkeit beanspruchen die Mechanik des Rades weitaus mehr als furztrockener Sommerasphalt, weshalb regelmäßig Kettenreinigung und -ölung vorzeitigen Verschleiß verhindern helfen.
  • Die Sache mit dem Helm: Obwohl die Studienlage eindeutig ist, wenn es um Kopf- und Hirnverletzungsschweregrade geht, hat sich der Kopfschutz längst noch nicht bei allen (Winter-)Radlern durchgesetzt. Dabei ist die Auswahl schöner Helme auch in bezahlbaren Preissegmenten inzwischen riesig – ebenso die dünner Stirnbänder oder Mützen, die man ohne Schutzeinbußen unter dem Helm tragen kann.

Gewinn – nicht nur für die Gesundheit

Allen, die bis zum 12. Februar 2018 mindestens 50 unter www.fahrradwettbewerb.at dokumentierte Kilometer radeln, nehmen automatisch an der Verlosung von u. a. fünf Gutscheine beim Vorarlberger Fahrradfachhandel im Wert von jeweils 200 Euro oder einem umfassenden Fahrradcheck teil.

Am meisten profitiert – neben der Umwelt – aber sicherlich die eigene Gesundheit, weil Bewegung an der frischen Luft einer etwaigen Winterdepression vorbeugen hilft, das Immunsystem stärkt und die eine oder andere Kekskalorie verbrennt. Also: Ab aufs Rad!

I want to ride my bicycle...

Alle Informationen zum Winter-Fahrradwettbewerb und die Anmeldung gibt es unter www.fahrradwettbewerb.at

Quelle: Fahrradwettbewerb / Sueddeutsche.de / red