Oft schätzen wir sie gar nicht, weil sie immer da ist, die Natur vor unserer Haustür.

Hier in Vorarlberg sind die meisten Familien nicht weiter wie einen halben Kilometer vom nächsten Stück Wald, von einem Bachlauf oder einem See entfernt und wahrscheinlich geht es Ihnen wie mir: Als ich Kind war, bespielten wir diese Flächen intensiv. Sie entzogen sich der Kontrolle unserer Eltern und ließen uns Abenteuer erleben, die wir heute unseren Kindern, weil zu gefährlich, schlichtweg verbieten würden. Aber das müssen wir gar nicht, sie suchen sie alleine oder in Gruppen gar nicht mehr auf, weil es zuviel anderes, keine gemeinsamen Kinderspielzeiten und im Verhältnis zu früher, meist viel gestaltete Familienzeit gibt.

Schatzkiste meiner Kindheit öffnen

Haben Sie als Kind auch Räuber und Schandi gespielt oder Tannenzapfenschlachten veranstaltet? Vielleicht waren es bei Ihnen andere Spiele, jetzt ist die Gelegenheit mit Ihren Kindern in diese wundersame Welt des Abenteuers einzutauchen. Der leere Terminkalender, die flexible Zeiteinteilung verschafft uns  Freiräume, die wir nicht zur Gänze an organisierte Familienfahrten verschenken sollten.

Raus gehen statt hoch gehen

Nichts entspannt unsere Nerven mehr wie das Rauschen von plätscherndem Wasser, die sauerstoffreiche Luft, das grün vor unseren Augen. Und wenn die Kinder dann selbstvergessen in die Natur eintauchen gibt es auch für uns nichts mehr zu tun, als zu genießen und zu staunen.

Eure Wilma aus der Elternbildung des KBW