Weihnachten in Patchworkfamilien

Wer feiert wann mit wem und wie? Vor dieser Frage stehen immer mehr Familien, die aufgrund von Trennungen und Zusammenführungen zu einer Patchworkfamilie geworden sind. Daraus ergeben sich nicht nur logistische sondern auch emotionale Herausforderungen.

Hier gilt es, jegliche Erwartungen auf Null zu setzen, die Bedürfnisse aller zur Sprache kommen zu lassen und dann nach neuen Möglichkeiten zu suchen. Es werden immer Kompromisse sein. Und es wird wohl klar: alles ist nicht plan- und machbar, das Wesentliche wird geschenkt. Hier 8 Tipps, wie man es sich als Patchworkfamilie zu Weihnachten etwas leichter machen kann.

 

1. Nichts muss perfekt sein

Man kann noch so viel planen, am Schluss kommt doch manches ganz anders. Versuchen Sie, das Unverhoffte so zu nehmen, wie es dann nun eben ist. Und versuchen Sie nicht zwanghaft, das Weihnachten Ihrer Kindheit nachzubauen. Auch neue Traditionen, Weihnachten gemeinsam zu feiern, dürfen sich entwickeln.

2. Planen, was geht

Früh genug miteinander abzusprechen, was wann wie und von wem erledigt werden sollte, hilft. Auch wenn dann zum Schluss immer auch mit Überraschungen zu rechnen ist. Dann geht es zurück zu Tipp 1. 

3. Vorsicht, Konfliktpotenzial!

Dass es in Patchworkfamilien oder unter den nun getrennt lebenden Partnern manchmal brodelt, versteht wohl jede und jeder. Wichtig ist es hier, Streitfallen früh genug anzusprechen, damit man davon nicht am Heiligen Abend eingeholt wird.

4. Nicht eine/r muss alles machen

Egal ob getrennt oder vereint - das Weihnachtsfest muss nicht von einem Familienmitglied für alle organisiert werden. Leichter geht es, wenn man mit vereinten Kräften das Fest plant und umsetzt.

5. Kinder mit einbeziehen

Überlegen Sie einmal, vielleicht gibt es ja kleinere Aufgaben, bei denen auch die kleinen und größeren Kinder mithelfen können.

6. Früh genug an die Geschenke denken

Ein schöner Vorsatz,  der so viel an Stress reduzieren könnte.

7. Sich auch Auszeiten von der Familie gönnen

Machen Sie einen Spaziergang, ziehen Sie sich zurück. Lüften Se den Kopf aus, dann geht es danach auch wieder leichter - mit der Harmonie.

8. Realistisch bleiben und das Schöne sehen

Es hilft ja nichts, manche Menschen, manche Umstände kann man einfach nicht ändern. Schrauben Sie deshalb Ihre Erwartungen nicht zu hoch und bleiben Sie realistisch. Man darf sich dann aber auch über das freuen, was möglich ist.