Ländle-Christbaum

Weihnachten ohne Christbaum? Für manche kaum vorstellbar. Hat sich der Tannenbaum doch nicht nur in Liedern, sondern vor allem im Weihnachts-Gedächtnis verewigt und fest mit dem Brauchtum um den Heiligen Abend verbunden. Leuchtend weilt er in der Stube und steht für Kindheitserinnerungen ebenso wie für Hoffnung, Leben und sogar das Paradies selbst.

Verantwortungsbewusste Menschen sehen sich deshalb alljährlich mit der Frage konfrontiert: Welcher Baum? Oder: Wie schaffe ich es, der Natur dabei nicht (oder möglichst wenig) zu schaden? Die Antworten auf diese Frage liegen klar auf der Hand.

Weihnachtsbaum steht vor der Tür

Es muss ein Baum aus der Gegend sein. Damit werden nicht nur tausende von Transport-Kilometern vermieden, sondern die Baum-Beschaffung kann so auch zum wunderschönen Ritual werden. Man stelle sich vor: Der Vater nimmt sich Kinder und Schlitten (es geht natürlich auch ohne Kinder und auch Frauen können sich diesem Vorhaben widmen), zieht alle zum Tannen-Wäldchen, gemeinsam suchen sie einen passenden Baum aus, schneiden ihn vielleicht noch selbst und alle ziehen das Prachtstück mit vereinten Kräften nach Hause. Was beinah schon nach Kitsch klingt, ist in der Realität ein mitunter recht anstrengendes Unterfangen. Aber: es hat was! Es gräbt sich ein in die Kategorie „besondere Erinnerung“ – bei Groß und Klein.

Weitere Vorteile heimischer Bäume: sie halten länger, haben oft eine individuelle Form (kein 0-8-15-Baum von der Stange) und sie können sogar der Mondphase entsprechend geschnitten werden. Wer den heimischen Baum nicht abschneidet, sondern im Topf mit nach Hause nimmt und ihn später wieder aus- bzw. einsetzt – der hat eine nahezu ideale Lösung gefunden.

Wo Sie in Vorarlberg zu solch einem Baum kommen, lesen Sie hier.