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Photo: ICAN.ORG
Atomwaffenverbot: Auf ein Desaster warten, ist keine Strategie
Vom 27. bis 31. März ist bei den Vereinten Nationen die erste Verhandlungsrunde zur Einrichtung eines generellen Atomwaffenverbotes beendet worden. Am 15. Juni 2017 startet die zweite Runde, die bis zum 7. Juli dauern wird. Der Prozess hat historischen Charakter. Es sind 101 Staaten, Organisationen und NGOs, die teilnehmen. Der Hl. Stuhl, Palästina und die EU haben Beobachterstatus. Das angestrebte Ziel der Verhandlungen ist ein neues internationales Abkommen über ein generelles Verbot von Atomwaffen in Entsprechung zu bestehenden Verträgen, in denen Massenvernichtungswaffen verboten worden sind. Österreich ist vertreten durch Botschafter Dr. Alexander Marschik, Sektionschef im BM für Äußeres, Integration und Europa. mehr lesen
Photo: Lukasz K. Kozlowski / flickr.com
Kirche und EU: Zwei Signale für Europa
Papst Franziskus Grundsatzrede anlässlich des 60. Jahrestags der Unterzeichnung der Römischen Verträge – „Seht die Menschen, die hier leben; die Krisen sind auch Chance; der Gedanke Europa ist nach wie vor groß! – gibt es zwei weitere Bekenntnisse zu Europa seitens der katholischen Kirche. mehr lesen
Photo: handout / eggmuseum.at
Carl Lutz: Dem Gewissen folgen
Im Jahre 1975 starb von der schweizerischen Öffentlichkeit faktisch unbeachtet der in Walzenhausen geborene Carl Lutz. Während des 2. Weltkrieges rettete er in Budapest zehntausende Juden vor dem Tod. Wie jemand in nahezu ausweglosen Situationen seinem Gewissen folgt, das zeigt und erhellt die am 24. März im Egg-Museum eröffnete Ausstellung. mehr lesen
Photo: European Union 2014 - European Parliament
60 Jahre jung: Papst Franziskus zum EU-Jubiläum
Sie sind der Grundstein der Europäischen Union, wie wir sie kennen – die Römischen Verträge, unterzeichnet am 25. März 1957. Zur Feier ihres 60. Geburtstags trafen sich am Wochenende Europas Staats- und Regierungschefs in Rom. Auch Papst Franziskus richtete dort das Wort an sie. mehr lesen
Photo: Alois Reisenbichler
"Frieden in Gerechtigkeit" als ökumenisches Anliegen
„Frieden in Gerechtigkeit. Das ökumenische Friedensengagement der Kirchen und ChristInnen“ - lautete das Thema des diesjährigen Studientags von Pax Christi Österreich, zu dem Bischof Dr. Michael Bünker am 3. März 2017 in Linz referierte. Das Gedenkjahr „500 Jahre Reformation“ ist ökumenisch ausgerichtet. Als Beitrag zum Reformationsjahr 2017 widmete Pax Christi Österreich den Studientag seiner Generalversammlung im Linzer Studierendenheim „Franz Jägerstätter“ den Themen Frieden und Gerechtigkeit sowie dem ökumenischen Friedensengagement der Christen_innen und der Kirchen. mehr lesen
Photo: Walter Buder
PCI: Appell für einen neuen Friedensprozess in Israel-Palästina
Seit Jahren besteht der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Er ist von entscheidender Bedeutung für den Frieden in unserer Welt. Trotz der mit der Beilegung dieses Konflikts verbundenen Schwierigkeiten, muss eine Lösung dringend gefunden werden. 2017 ist der 100. Jahrestag der Balfour-Deklaration[1], vor 70 Jahren wurde die UN-Resolution 181 angenommen[2], und vor 50 Jahren startete Israel die Besetzung des Westjordanlandes, des Gazastreifens, der Golanhöhen und annektierte Ostjerusalem. Pax Christi International (PCI) ist der Überzeugung, dass jetzt die Zeit gekommen ist für eine erneute Verpflichtung zur Beendigung der Gewalt sowie für eine gerechte und nachhaltige Lösung, die die Grundrechte der Israelis und Palästinenser gleichermaßen auf der Grundlage des Völkerrechts gewährleistet. mehr lesen
Photo: pressenza.com
Gewaltfreiheit und Frieden augenfällig machen
Eine Kampagne in Spanien will den Friedenswillen der Menschen und die Bereitschaft zu aktiver Gewaltfreiheit öffentlich sichtbar machen. Mit Beginn am 30. Januar wird auf den "Internationale Tag der Gewaltfreiheit" am 2. Oktober 2017 hingearbeitet. An diesem Tag soll im Stadion von Rayo Vallecano de Madrid ein Mega-Symbol für Frieden und aktive Gewaltfreiheit dargestellt werden. mehr lesen
Photo: Veranstalter
"Civil-March-for-Aleppo" durchquert Österreich
Der Civil March for Aleppo (Bürgermarsch für Aleppo) ist von Anna Alboth ins Leben gerufen worden. Gegen das Töten in Syrien will ihr Fußpilgerweg des Friedens ein Zeichen setzen. Von Berlin aus sind die Friedenswanderer quer durch Europa - entlang der so genannten Flüchtlingsroute - auf dem Weg nach Syrien. Anfang Februar haben die Friedenswanderer den Nordosten Österreichs erreicht. mehr lesen