Bischof Elmar Fischer bittet darum, der Menschen in Ostafrika im kommenden Gottesdienst zu gedenken und für sie zu sammeln.

Feldkirch (PDF) Nur zwei Jahre nach der letzten Katastrophe stehen die Länder am Horn von Afrika vor der schwersten Dürre seit 60 Jahren, von der bereits mehr als zehn Millionen Menschen in der Region betroffen sind. In einem ersten Schritt unterstützt das Netzwerk der Caritas zehntausende hungernde Menschen in Somalia, Somalialand und Äthiopien mit Lebensmitteln und stellt sauberes Trinkwasser bereit. Darüber hinaus werden tausende unterernährte Kinder mit Zusatznahrung versorgt.

 

480.000 Kinder sind stark unterernährt

Sammlung gegen den Hunger CaritasIn Somalia und in Nordkenia sind die meisten Menschen in den Dürregebieten Halbnomaden. Viele kämpfen in der kargen Halbwüste um das Überleben. Vor zwei Jahren haben die letzte Dürre und der Tod vieler Viehherden die Menschen in bittere Armut gestürzt. Nun ist der bescheidene seitdem erzielte Fortschritt erneut bedroht. 480.000 Kinder sind in den betroffenen Ländern stark unterernährt - verglichen mit der Dürre 2009 ist dies ein Anstieg um 50 Prozent.
 "'Wir bekommen viele Meldungen von verzweifelten Menschen. Viele der besonders geschwächten Kleinkinder sterben unterwegs auf dem langen Fußmarsch, noch bevor sie ein Lager erreichen. Sie sind alle dringend auf Hilfe angewiesen", so Bischof Abraham Desta aus der Diözese Meki in Äthiopien, die eine langjährige Partnerschaft mit der Diözese Feldkirch verbindet.
Am dramatischsten ist die Situation in Somalia, wo der seit 20 Jahren andauernde Bürgerkrieg schon mehrere hunderttausende Menschen in die Flüchtlingslager getrieben hat. Das Überleben ist noch einmal schwieriger und härter geworden. Das ist auch im kenianischen Dadaab, wo das größte Flüchtlingslager der Welt liegt, immer stärker zu spüren. Rund 1.400 Menschen aus Somalia kommen täglich hier an, oft nach wochenlangem Fußmarsch.

 

Das Leid dieser Menschen muss auch unser Leid sein

"Wir bitten Gott, er möge den Menschen in Ostafrika beistehen. Es ist auch unsere Aufgabe, die Vision der einen Welt zu sehen, in der das Leid des Anderen auch unser Leid ist", so Bischof Elmar Fischer, der Meki nicht nur bereits persönlich besucht hat, sondern auch mit dem dortigen Bischof, Abraham Desta, in Kontakt steht.
Zugleich bittet Bischof Fischer, mit der Kollekte des nächsten Sonntags die Caritas Sammlung gegen den Hunger zu unterstützen.

 

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Kennwort: Sammlung gegen den Hunger
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