Zukunft liegt nicht nur in weiter Ferne, sondern beginnt immer hier und jetzt. Genauso beginnt auch die Zukunft unserer Katholischen Kirche in Dornbirn hier und jetzt. Diese Zukunft geht uns alle an und nicht nur die Pfarrer oder Hauptamtlichen.

Gemeinsam die Zukunft wagen und miteinander Kirche sein. Dieser Gedankengang steht für das Projekt Kirche in der Stadt, oder genauer Kirche in Dornbirn. Langsam wird die Veränderung greifbar. Noch gibt es keine konkreten Änderungen, aber das ist nur noch eine Frage der Zeit.

Zukunftskonferenz gestaltet Kirche

Einen genauen Zeitpunkt gibt es jetzt allerdings:

5. – 7. Oktober 2012

Zu diesem Zeitpunkt treffen sich Projektteam und Interessierte aus den Dornbirner Pfarren zur Zukunftskonferenz. Diese 80 Leute werden gemeinsam den Fragen rund um die Kirche in Dornbirn nachgehen, Grundlinien entwerfen und in der Folge in Untergruppen verschiedene Themen vertiefen und Vorschläge ausarbeiten. Bis Ende Jänner sollten dann die Vorschläge der Diözese zur Entscheidung vorliegen. Der Termin ist deshalb so früh gewählt, damit die Diözese unsere Vorschläge in ihren pastoralen und personellen Entscheidungen gleich mit berücksichtigen kann.

 

Unser Auftrag für die Kirche in Dornbirn

Die Entscheidung, wie die Dornbirner Pfarren ab September 2013 aussehen, soll nicht von oben getroffen werden. Deshalb ist es den Verantwortlichen aus der Diözese wichtig, dass wir als Katholiken in Dornbirn ein aktives Mitspracherecht haben. Schließlich geht es um unsere Kirche, in der wir für die nächsten 20 – 25 Jahre leben sollen. Dabei stehen natürlich bestimmte Fragen im Mittelpunkt:

Was ist der Auftrag der Kirche in Dornbirn? Für wen wollen wir da sein? Für welche Themen stehen wir als Kirche in Dornbirn?

Welche Struktur ist die bestmögliche dafür? Werden die sieben Pfarren zu einer Pfarre zusammengefasst? Soll es ein Seelsorgeraum werden oder gibt es Pfarrverbände?

Diese Fragen werden uns im Besonderen bei der Zukunftskonferenz beschäftigen. Sie sollen weiter auch in der Pfarren, d.h. bei den Gläubigen, in den Teams und Arbeitskreisen diskutiert werden. Zusammen werden wir versuchen ein gemeinsames Bild von der Kirche in Dornbirn zu bekommen. Wobei nicht nur Personalpolitik eine Rolle spielen soll. Vielmehr geht es darum einen Blick für die zukünftige Gestalt der Kirche in Dornbirn zu bekommen. Dabei spielen sowohl die Vergangenheit mit den gemeinsamen Wurzeln als auch die Gegenwart und ein realistischer Blick auf Stärken und Schwächen eine Rolle. Wollen wir allerdings zukunftsfähig bleiben, kommen wir nicht umhin, die Kirche in verschiedenen Bereichen neu zu denken.   

 

Charismen der Pfarren wichtig

Damit die Verantwortlichen nicht an uns vorbei planen, werden wir in den kommenden Monaten auch immer wieder gefragt sein. Wo sehen wir als Pfarrangehörige unsere Stärken, wo sehen wir Stärken der anderen Pfarren. Welche Talente oder Besonderheiten gibt es bei uns zu entdecken und was macht uns unsere Pfarre zur kirchlichen Heimat?

Fragen über Fragen. Worüber sich jedoch nicht nur die Priester und Hauptamtlichen die Köpfe zerbrechen sollen. Diese Fragen gehen uns alle an. Es geht schließlich um unsere Kirche!

 Katharina Hischer