Im Jahr 1521 wurde der Annenaltar im Dom zu Feldkirch von Wolf Huber fertiggestellt.

Der Annenaltar im Feldkircher Dom wird 500 Jahre alt. Aus kunsthistorischer Sicht ist es eines der bedeutendsten Kunstwerke, die wir in Vorarlberg haben. Der Künstler Wolf Huber ist neben Albrecht Altdorfer der bedeutendste Meister der sog. Donauschule, einem Zweig der Renaissance nördlich der Alpen. Er ist in Feldkirch geboren und kam schon in jungen Jahren nach Passau, wo er Hofmaler und Stadtbaumeister wurde. Trotzdem bekam er von der Stadt Feldkirch den Auftrag zu diesem Altar. Man nennt ihn „Annenaltar“, weil er neben den Jesus-Szenen auch Bilder aus dem Leben von Anna und Joachim zeigt, den Großeltern Jesu. Im mittleren Hauptbild des Altars, der Kreuzabnahme, verewigte Wolf Huber seine Heimat mit einem Blick in die Felsenau. 

Projekte der Stadt Feldkirch
Die Stadt Feldkirch plant vom 20. Mai bis 14. November 2021 eine Ausstellung im Palais Liechtenstein. Diese widmet sich nicht allein der Kunst Wolf Hubers, sondern zeichnet auch die wechselvolle Geschichte des St. Annenaltars nach und bietet eine Einführung in Leben, Werk und Zeit des bedeutendsten Vorarlberger Künstlers.
Um das Kunstwerk in der Gegenwart zu verorten sind neben der Ausstellung auch eine Reihe von Kulturprojekten geplant u.a. ein Komponist*innen-Wettbewerb für zeitgenössisches Chorwerk, ein Theaterprojekt, bestehend aus „Minidramen“ bekannter Autor*innen, die vom Vorarlberger Landestheater umgesetzt wird, sowie eine Kunstinstallation der renommierten Graphikerin und Künstlerin Andrea Gassner im öffentlichen Raum in Feldkirch.
Der Link zum m Kompositionswettbewerb finden Sie HIER