Das zweite Modul des Lehrgangs "Basics für die Bildungsarbeit" hat am Samstag, 14. November 2015 in St. Arbogast stattgefunden. Neben dem Thema Finanzen standen ein Kamingespräch mit Iris Asam (KBW Raggal) und eine Einführung in die Elternbildung mit Wilma Loitz auf dem Programm.

Samstag, 10 Uhr. Nach und nach treffen die TeilnehmerInnen zum zweiten Modul des Lehrgangs "Bascis für die Bildungsarbeit" des katholischen Bildungswerks in der Cafeteria ein. Dort ist der Treffpunkt und dort beginnt der gemeinsame Tag. Einige der TeilnehmerInnen sind neu, aber bei einem guten Kaffee kommen sie schnell ins Gespräch.

Erfahrungen teilen
Der Vormittag findet im gemütlichen Clubraum des Bildungshauses statt. Als Gast für das "Kamingespräch" ist Iris Asam eingeladen. Sie leitet mit einem kleinen Team von Frauen das Katholische Bildungswerk Raggal. Vor fünf Jahren hatte es die Lehrerin von ihrer Vorgängerin Sonja Burtscher übernommen. Viele Erfahrungen haben sie bisher damit gemacht. Sie haben herausgefunden, dass manche Themen gut gehen und dass sie Veranstaltungen für andere Themen nur mit Voranmeldung ausschreiben, damit sie nicht mit dem/der ReferentIn alleine dasitzen. Das klappt jetzt sehr gut. "Wenn man sich anmeldet, ist die Versuchung weniger groß, am Abend einfach auf dem Sofa liegen zu bleiben", schmunzelt Asam. Das Interesse der acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Modul des Lehrgangs "Basics für die Bildungsarbeit" ist sehr rege. Gerne lernen sie von den Erfahrungen der Raggalerin und nehmen auch einige Ideen mit.

Elternbildung erfahren
Nach dem Mittagessen führt Wilma Loitz von der Elternbildung des Bildungswerks in ihren Arbeitsbereich ein. Die Zeit zwischen 13.30 und 15.00 Uhr ist in der Bildungsarbeit normalerweise wegen des sogenannten Suppenkomas gefürchtet. Nur zu gerne fallen ZuhörerInnen da die Augen zu. Mittagsschlaf wäre eigentlich angesagt. Doch die routinierte Erwachsenenbildnerin lässt keine Müdigkeit aufkommen. Sie wechselt ihre Methoden und lädt die Gruppe zum Abschluss ein, einen eltern.chat zum Thema "Kraftquellen" auszuprobieren. Genau das Richtige zur richtigen Zeit! Den Abschluss bildet eine "Genussmeditation" mit einer kleinen Süßigkeit.

Veranstaltungen finanzieren
In der letzten Einheit wird anhand von drei Fallbeispielen die Finanzierung von Bildungsveranstaltungen durchgespielt. Die konkreten Fälle zwingen dazu, sich zu überlegen, welche Kosten auf eine Organisatorin oder einen Organisator zukommen können und wie sie diese Kosten finanzieren können.  Alle Gruppen kommen sogar auf einen kleinen Reinertrag, mit dem wieder andere Bildungsveranstaltungen finanziert werden können.

Das nächste Modul am 12. März 2015 hat die Öffentlichkeitsarbeit zum Thema.

Hans Rapp