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Photo: Fässler
Einfach tun, was notwendig ist
Das Schicksal von Flüchtlingen löst Unterschiedlichstes aus. Die Art und Weise zu reagieren reicht vom Ignorieren über das Jammern bis zum beherzten Engagement. Die Dornbirnerin Beate Fässler hat sich für‘s Tun entschieden. mehr lesen
Photo: Fairwear foundation
Alles muss raus
Eigentlich ist der Sommer ja noch im vollen Gange, dennoch muss in den Geschäften langsam schon wieder Platz für die neue Herbstkollektion geschaffen werden und deshalb heißt es: "Alles muss raus!". Ein Aufruf, den die "Living Wage Now" Kampagne an KonsumentInnen wendet, die Kleidungsstücke an Mode-Unternehmen zurückschicken sollen, um so zu zeigen, dass es einen "Existenzlohn–Defekt" hat. Tatsache ist nämlich, dass TextilarbeiterInnen nicht angemessen bezahlt werden. Stichwort massive Überstunden, Unfälle, Verschuldung, mangelernährte ArbeiterInnen. In diesem Sinne: zumindest ein Kleidungsstück muss raus. mehr lesen
Photo: Christian Schnettelker / flickr.com
Arbeit fair teilen
Die "Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung Österreich" (KABÖ) will Arbeit gerechter verteilen und mit einer Arbeitszeitverkürzung auch die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt verbessern. "Weniger arbeiten. mehr Leben!" lautet der Titel einer neuen, von der Allianz "Wege aus der Krise" herausgegebenen Broschüre, in der Argumente dafür ebenso aufgelistet werden wie im aktuellen KABÖ-Magazin "ZeitZeichen", in dem ausführlich der Themenschwerpunkt "Arbeit fair teilen" behandelt wird. Dabei wird auch auf den Haupteinwand gegen eine Arbeitszeitverkürzung - die Unfinanzierbarkeit dieser Maßnahme - eingegangen. mehr lesen
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Geht doch!
Gleich vervierfacht, nämlich von vier auf 20 Millionen Euro, soll der Auslandskatastrophenfonds Österreichs bis 2016 werden - das hat die Regierung diese Woche zumindest angekündigt. Als "wichtiges Signal", "erfreulich" und "überlebenswichtig" wurde diese Entscheidung von zahlreichen NGOs bezeichnet. Ein "Versprechen", das einem Versprechen auf ein Versprechen folgt, ortet Diakonie-Direktor Michael Chalupka in den neuen Zahlen. Ob bis 2030 wirklich 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Entwicklungszusammenarbeit ausgegeben werden bleibt noch zu bezweifeln. Das Ziel wurde bisher zumindest immer wieder "nach hinten" vertagt. mehr lesen
Photo: Felipe Méndez / wikicommons
Mit Worten und Gesten Herzen erobert
Radikale politische Botschaften, bewegende Gesten und Begegnungen und eine erstaunliche körperliche Konstitution: Die erste lange Reise von Papst Franziskus nach Lateinamerika hatte es in sich. mehr lesen
Photo: Jean-Etienne Minh-Duy Poirrier / flickr.com
Alles TTIP und top auf dem Arbeitsmarkt?
TTIP – Fluch oder Segen für den Arbeitsmarkt? Die Werkstattgespräche im Dornbirner Kolpinghaus steigen am 8. Juli in die Diskussion um Transparenz und wirtschaftliche Vorteile ein. mehr lesen
Photo: Piermario / flickr.com
Megafon und Lebensstilwandel
Die Öko-Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus soll zum "Megaphon in die Politik" werden und dringend notwendige Veränderungsprozesse anstoßen, erklärte der Präsident des Weltdachverbandes katholischer Entwicklungsorganisationen (CIDSE), Heinz Hödl. Ein Vorschlag, dem er selbst folgt und im Rahmen einer Expertentagung das Motto "Change for the Planet, Care for the people" ausruft. Entscheidungsträger und auch Einzelpersonen sollen für den Klimaschutz "wachgerüttelt" werden - und am besten einen radikalen Lebenstilwandel vollziehen. mehr lesen
Photo: Thomas Fading / flickr
Abwarten
"Auf Mittwoch - und damit auf das nächste Spitzengespräch mit den Landeshauptleuten verschoben", lautete das Ergebis des ersten, von der Regierung ausgerufenen, Gipfelgespräch zum Thema Asyl diese Woche. Beim Treffen von Bundesregierung und Hilfsorganisationen forderten letztere v.a. mehr Geld für die Flüchtlingsunterbringung sowie Bezirksquoten und legten einen Forderungskatalog vor. Zwar sei beim Gipfelgespräch keine Entscheidung gefallen, die Stimmung wurde generell aber als gut bewertete, lautete die Bewertung von beiden Seiten. Nun heißt es abwarten. mehr lesen