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Wirtschaften im Dienste des Menschen - aus dem Sozialwort des ökumenisches Rates der Kirchen in Österreich

Das ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen,... an die Hungrigen dein Brot auszuteilen, die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen. (Jesaja 58, 6-7)

Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. ...  
Jedem wurde so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.
(Apostelgeschichte 4, 34-35)

WIRTSCHAFTEN IM DIENSTE DER MENSCHEN 

"(160) Die Entwicklungen in Erwerbsarbeit und Wirtschaft stehen im Mittelpunkt des Sorgens und Hoffens der Menschen. Doch Arbeit ist mehr als Erwerbsarbeit, und wirtschaftliches Handeln geht weit über das hinaus, was in den Bilanzen kleiner und großer Unternehmen und in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Staaten aufscheint.
Was heute erwirtschaftet wird, hat viele Quellen: die Güter der Erde, die allen Menschen zur Nutzung anvertraut sind, die Arbeit, die Erfahrung und das erworbene Wissen vieler Generationen, in Betriebsanlagen und Infrastruktur investiertes Kapital, die unbezahlt geleistete Arbeit in den unterschiedlichsten Bereichen, von der Kindererziehung und Pflege bis hinein in die Wissenschaft, und schließlich die aktuell geleistete Erwerbsarbeit.
Diese Zusammenhänge zu sehen ist wichtig, wenn es um das Ziel allen Wirtschaftens und Arbeitens geht: gutes, menschenwürdiges Leben für alle Menschen dieser Erde."

(Aus dem Sozialwort des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich - Themenkreis: Arbeit, Wirtschaft, soziale Sicherheit / Seite 68)

Die PDF-Version dieses Dokumentes finden Sie hier.

 

Teaserbild für Arbeit und Menschsein

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Wirtschaftsethik, Ethische Grundfragen

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