Zeit
Mittwoch, 29.06.2011 18:30 bis 21:00
Ort
Bildungshaus Batschuns, Zwischenwasser

Referenten:

HR Mag. Franz Kangler CM, Istanbul
Dr. Robert Schild, Istanbul

Das Osmanische Reich war für seine kulturelle und religiöse Vielfalt berühmt. In der heutigen Türkei sind trotz dieser überall zu sehenden Geschichte wie der „Österreichischen Synagoge“ oder der österreichischen St. Georgs-Kirche im alten Galata, dem heutigen Karaköy nur noch weniger als ein Prozent der Bevölkerung Christen und Juden.

Europa schaut in der Integrationsdebatte gerne in die Türkei, um ausgehend vom heutigen Stand zu kultureller und religiöser Vielfalt zu argumentieren. Doch wie erleben die christliche und jüdische Minderheit selbst das kulturelle bzw. religiöse Zusammenleben in der Türkei?

Dr. Robert Schild, Wirtschaftstreibender, Journalist, Vorstandsmitglied der aschkenasischen Gemeinde in Istanbul, und HR Mag. Franz Kangler CM, Superior und ehemaliger Direktor des österreichischen St. Georgs-Kollegs in Istanbul werden uns in kurzen Statements einen Einblick in ihre jeweilige Sicht des Zusammenlebens geben und dann diese Sichtweisen in einem Dialog zunächst miteinander und dann mit dem Publikum diskutieren.

Kursbeitrag: € 15,--

Anmeldung: Bildungshaus Batschuns, T 43(0)5522-44290

Kooperation:

  • Christlich-Muslimisches Forum Istanbul-St.Georg - Batschuns
  • Jüdisches Museum Hohenems
Dieses Gespräch findet im Rahmen der Ausstellung „Die Türken in Wien. Eine europäische jüdische Gemeinde" vom 3. April bis zum 2. Oktober 2011 im Jüdischen Museum Hohenems statt.

Am Dienstag, 28. Juni 2011, 19.30 Uhr referiert dort Dr. Robert Schild im Begleitprogramm zu
„Juden in der Türkei heute – Sefardisches Erbe und widersprüchliche Gegenwart“.

 

Von Marianne Springer veröffentlicht am 22.06.2011

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