
"Frieden beginnt, wo wir einander nicht gleichgültig sind"
Die 41. Bruder-Klaus-Friedenswallfahrt am 26. Oktober 2026 in Dornbirn stand ganz im Zeichen des Friedens und der Verantwortung füreinander.
Trotz des schönen Wetters nahm an der eigentlichen Wallfahrt leider nur eine überschaubare Zahl von Gläubigen teil. Umso erfreulicher war der gute Besuch der anschließenden Abschlussmesse, die Pater Inosenz zelebrierte. Der Leitgedanke „Frieden beginnt, wo wir einander nicht gleichgültig sind“ fand auch in der gelebten Solidarität seinen Ausdruck: Das Opfer der diesjährigen Wallfahrt kommt Menschen in Indonesien zugute, die von zahlreichen Naturkatastrophen betroffen sind. Die Unterstützung ist ein Zeichen der Verbundenheit mit Menschen in Not.
Ein besonderer Moment zum Abschluss der Messe war die Segnung der neuen Fahne der Katholischen Männerbewegung Vorarlberg. In seiner Einführung betonte KMB-Obmann Christian Wachter, wie wichtig es gerade in der heutigen Zeit ist, auch nach außen ein Zeichen zu setzen und sichtbar zu machen, wofür und für wen man einsteht. Die neue Fahne soll diese Haltung zum Ausdruck bringen und die KMB als Gemeinschaft sichtbar machen. In Anwesenheit der Fahnenpatin Alexandra Wachter nahm der geistliche Assistent der KMB Vorarlberg, Vikar Reinhard Himmer, die Segnung vor.
Bei der abschließenden Agape bot sich Gelegenheit für zahlreiche Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern. Begegnung und persönlicher Austausch ließen den Wallfahrtstag in herzlicher Gemeinschaft ausklingen.