
Viele Eltern möchten es heute anders machen, als sie es selbst erlebt haben. Sie möchten alte Muster nicht an ihre Kinder weitergeben, sondern eine Beziehung schaffen, in der sich Kinder gesehen, gehört und ernst genommen fühlen. Doch im Familienalltag ist das nicht immer einfach. Wenn wir müde, gestresst oder überfordert sind, greifen wir schnell auf das zurück, was wir selbst gelernt haben. Ein schroffer Ton oder ein „Jetzt hör endlich auf!“ ist dann schneller gesagt, als uns lieb ist. Das bedeutet nicht, dass wir schlechte Eltern sind. Es zeigt vielmehr, wie tief erlernte Kommunikationsmuster sitzen.
Mit diesem Thema und wie wir es trotzdem schaffen neue Wege in der Kommunikation mit unseren Kindern zu gehen, beschäftigt sich das Gesprächsrundenmaterial: "Kommunikation in der Familie".
Das brauchst du:
Buntstifte in TNanzahl
Familienkonflikte ausgedruckt in TNanzahl
Raus aus der Brüllfalle - Elterntipps ausgedruckt TNanzahl
Einstieg
Zum Einstieg bekommen alle das Blatt "Familienkonflikte" und malen für sich die Felder an, die am ehsten zugetroffen haben.
Austausch
Gesprächsimpulse laden dazu ein, das eigene Denken und Handeln zu hinterfragen, neue Perspektiven zu entdecken – und am Ende vielleicht mit dem guten Gefühl nach Hause zu gehen: „Anderen geht es genauso.“