
Im Zentrum der Frauen- und Gleichstellungsinitiative steht die Entwicklung einer integrativen und vielfältigen Arbeitskultur. Gleichstellung und Diversität sollen nicht als Einzelthemen behandelt werden, sondern als selbstverständlicher Bestandteil aller Bereiche und Entscheidungen in der Diözese wirken.
Ein konkretes Maßnahmenpaket zur Frauenförderung ist in Vorbereitung und soll in die Agenda 2030 integriert werden. Bewährte Formate wie der FrauenSalon und die frauenZEIT bleiben dabei wichtige Plattformen für Austausch, Bildung und Vernetzung.
Orientierung geben die Impulse der Synode 2024. Drei Leitgedanken stehen dabei im Fokus:
Damit diese Ziele nicht abstrakt bleiben, werden konkrete Strukturen geschaffen. Seit März 2026 übernehmen Mag. Marlies Enenkel-Huber und MMag. Nadine Oderwald-Schett die Aufgaben der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten. In ihrer Funktion arbeiten sie unabhängig und eigenständig. Sie sind zentrale Ansprechpersonen, bündeln Themen, schaffen Überblick und treiben Entwicklungen voran.
Ein wesentlicher Teil ihrer Arbeit ist die Koordination eines neu eingerichteten Gleichstellungsteams. Im Gleichstellungsteam kommen unterschiedliche Perspektiven zusammen: Vertreter:innen aus Leitung, Personal, Pastoral und Ehrenamt arbeiten gemeinsam mit externer Expertise an der Weiterentwicklung konkreter Maßnahmen. Das Team berät, setzt Prioritäten und entscheidet über Projekte im Rahmen der Agenda 2030. Es sorgt dafür, dass Vorhaben nicht nur geplant, sondern auch umgesetzt werden. Ebenso wichtig ist die Vernetzung mit relevanten Gruppen und eine transparente Kommunikation der Fortschritte.
Was diese Initiative trägt, ist ein klares gemeinsames Ziel: Kirche als Lebensraum zu gestalten, in dem Frauen ihre Berufung entfalten und wirksam werden können: „Ich freue mich in meiner neuen Rolle die Möglichkeit zu haben, Frauen verstärkt auf die Bühne zu bringen – sei es in ihrem Arbeitsalltag, in den unterschiedlichsten Teams und Gremien oder in Leitungsfunktionen – sie miteinander zu vernetzen und sich gegenseitig zu inspirieren“, sagt Nadine Oderwald-Schett.
Marlies Enenkel-Huber ergänzt: „Mein Anliegen als Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte ist es, Kirche als Lebensraum so zu gestalten, dass sich Frauen wirksam und mit Freude, entsprechend ihren Berufungen und Bedürfnissen einbringen und engagieren können.“