
Für Millionen von Familien ist der Ausnahmezustand längst zum Alltag geworden: Angst, Zerstörung und unermessliches Leid, schlaflose Nächte im Luftschutzkeller, zerstörte Wohnungen, fehlende Heizung und die ständige Sorge um die Sicherheit ihrer Kinder. Mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad und vielerorts ohne Strom und Heizung erleben die Menschen in der Ukraine den bislang härtesten Kriegswinter.
Die Caritas Österreich leistet gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen vor Ort unermüdlich Hilfe. Die Kolleg:innen vor Ort berichten von teils katastrophalen Zuständen und den täglichen Herausforderungen: In zerbombten Städten und abgelegenen Dörfern verteilen sie Lebensmittel, Trinkwasser, Hygieneartikel und Medikamente. Sie organisieren Notunterkünfte, reparieren beschädigte Häuser und sorgen mit Heizmaterial dafür, dass Familien den Winter überstehen. Besonders Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen brauchen Schutz und Unterstützung – viele von ihnen sind traumatisiert, viele stehen vor dem Nichts.
Auch im vierten Kriegsjahr reißt der Bedarf nicht ab. Die Infrastruktur ist vielerorts zerstört, Energieversorgung und medizinische Betreuung sind unsicher. Immer wieder zwingen Angriffe Familien zur Flucht. Hinter jeder Zahl steht ein Mensch, eine Geschichte, ein Schicksal.
„Wir erleben eine enorme Erschöpfung der Bevölkerung. Viele Menschen halten nur noch durch, weil sie wissen, dass sie nicht allein sind“, betont die Auslandshilfe der Caritas. Diese Solidarität ist jetzt wichtiger denn je. Während die internationale Aufmerksamkeit nachlässt, bleibt das Leid bestehen. Die Caritas ist weiterhin in der Ukraine aktiv – mit Nothilfe, psychosozialer Unterstützung und langfristigen Projekten, um Perspektiven zu schaffen. „Doch um diese Hilfe aufrechterhalten zu können, sind wir dringend auf Spenden angewiesen“, betont Martin Hagleitner-Huber, Leiter der Auslandshilfe der Caritas Vorarlberg. „Vier Jahre Krieg bedeuten vier Jahre zu viel. Lassen wir die Menschen in der Ukraine nicht allein. Jede Spende hilft, Leben zu schützen, Hoffnung zu geben und konkrete Hilfe dorthin zu bringen, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
Raiffeisenbank Feldkirch, IBAN AT 32 3742 2000 0004 0006
Kennwort: Auslandshilfe Ukraine
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