Am vergangenen Dienstag, 7. Dezember, fand der Weihegottesdienst mit Bischof Elmar Fischer in der Pfarrkirche St.Leopold, Dornbirn-Hatlerdorf statt. Wie bereits im vergangenen Jahr lud Bischof Elmar Fischer auch heuer alle Gläubigen dazu ein, ihr Taufversprechen zu erneuern. Dazu haben sich mehr als 2.500 Personen allein in Vorarlberg entschlossen - österreichweit waren 30.000 der Begleithefte verteilt worden.

Der 33-tägige Weg "33 Schritte - Mit Maria zu Jesus" startete am 4. November mit einem Gottesdienst in Feldkirch. Der eigentliche Weiheakt, zu dem sich rund 800 Gläubige einfanden, wurde in der schönen Kirche in Dornbirn-Hatlerdorf gefeiert.

Predigt Bischof Elmar

"Ich hoffe, Sie können die Freude mit mir teilen", so Bischof Elmar in seiner Predigt, "die dieser Abend und überhaupt das Geschehen der 33 Schritte hervorgerufen hat. Ich möchte dazu die Zahlen nennen: Während letztes Jahr in unserer Diözese 1.800 Teilnehmer zu verzeichnen waren, haben wir heuer 2.500 Behelfe ausgeteilt. Insgesamt wurden 30.000 Behelfe ausgeteilt und alle Diözesen in Österreich haben mitgemacht. Auch die Diözesen Bozen und Brixen und die Diözese Chur und es ist auch ein Behelf für Kinder erschienen in der Diözese St. Pölten und sogar in Blindenschrift".

Er denke, so der Bischof, es sei etwas in Gang gekommen. Er denke, der "innere Nutzen" sei das eigentlich Wichtige. "Wir sind ja jetzt im Advent", meinte der Bischof, "und auch von der Mutter Gottes angesprochen auf Umkehr. Und sie hält es für möglich, dass wir Menschen beitragen zum Heil der Welt. Das hat sie uns öfters in ihren Erscheinungen gesagt, in Lourdes und in Fatima besonders wieder, und ich denke es ist einfach gut, wenn wir uns da nicht verweigern und an der Oberflächlichkeit hängen bleiben, sondern, dass wir in die Tiefe gehen. Und wenn wir diesen Vorabend vom Fest der Unbefleckten Empfängnis feiern, dann bekommen wir durch die Texte dieses Festes gerade verdeutlicht, worum es geht".

"Darauf hofft Gott", sagte Bischof Elmar Fischer in Bezug auf die Stärkung, die der Weg bei allen auslösen darf, "darauf hofft die Mutter Gottes: es soll uns ganz tief freuen, dass wir da vorangeschritten sind".

Telegramm des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI

Der Apostolische Nuntius in Österreich, Kardinal Peter Zurbriggen, sandte eine Grußbotschaft an die Gläubigen in Dornbirn-Hatlerdorf: "Gerne vereine ich mich mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an dieser Weihe am Feste der Unbefleckten Empfängnis und entbiete Ihnen und allen Gläubigen meine persönlichen Segensgrüße".
Und Erzbischof Fernando Filoni, der Substitut des Staatssekretariat, sandte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Grußbotschaft mit folgendem Wortlaut: "Papst Benedikt XVI. hat von der Gebetsinitiative 33 Schritte  Mit Maria zu Jesus Kenntnis erhalten, die in diesen Wochen in verschiedenen Diözesen Österreichs durchgeführt und mit einer Weihe an Jesus durch Maria am Hochfest Mariä Empfängnis abgeschlossen wird. 33 Tage lang haben sich zahlreiche Christen in ganz Österreich auf eine geistliche Wanderung begeben, um Schritt für Schritt ihr Herz für Christus neu zu öffnen und ihn in alle Bereiche des Täglichen Lebens hineinzunehmen. Dabei vertrauen sie sich Maria an, durch die Gottes Sohn in die Welt zu den Menschen gekommen ist. Maria ist der sichere Weg zu Christus. Die Mutter Jesu zeige uns, wie wir in unseren Willen mit Gott in Einklang bringen und durch unsere persönliche Erneuerung zu einer echten Erneuerung in der Kirche beitragen können. In der Hoffnung, dass dieser Weg in den Herzen der Menschen Spuren hinterlässt und sie zu glaubwürdigen Zeugen und Boten des Evangeliums macht, erteilt der Heilige Vater allen, die zum Abschluss der 33 Schritte Christus und seiner Mutter ihr Leben übereignen, von Herzen den erbetenen Apostolischen Segen."

Bischof Elmar Fischer freute sich sehr über die Grußbotschaften: "Es ist ganz erfreulich, wenn das, was wir getan haben, sogar bis nach Rom durchgeklungen hat, und es ist erst recht erfreulich, wenn dann zum Abschluss, wenn wir - Sie - ihre Unterschrift geben unter das, was wir bisher getan haben, wenn das einfach heißt: Jawohl, ich habe es unternommen, es ist mir auch deutlich geworden, ich kann, ich darf für Jesus tun, handeln, ich kann aufbauend im Reich Gottes wirken, mein Leben hat diese tiefe Dimension, es gibt diese Tiefe, die wir ja jetzt im Advent wieder neu erreichen wollen, dass wir das kleine Kind, das kleine Kind, das wir dann an Weihnachten wieder begrüßen, dass das das große Licht ist für unser Leben."

Von Rainer Juriatti veröffentlicht am 10.12.2010

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