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Photo: http://www.jm-hohenems.at
NS-Euthanasie in Vorarlberg - Stationen der Opfer
„Es ist geschehen – folglich kann es wieder geschehen“ - dieser Warnung des italienischen Schriftstellers und Holocaust-Überlebenden Primo Levi (1919-1987) folgend, ist es der Gedenkgruppe Bregenz (gemeinsam mit einer Reihe von Kooperationspartnern) wichtig, die Umstände aufzuzeigen, welche die systematische „Vernichtung lebensunwerten Lebens“ in der Nazi-Zeit möglich machten. Die Vorträge von Primar Dr. Albert Lingg und Dr. Oliver Seifert beleuchten die damalige Situation und in der Folge auch die Stationen der Vorarlberger Opfer der „Aktion T4“. mehr lesen
Photo: Stadt Linz
Mahnmal für aktive Gewaltfreiheit in Linz
Das europaweit erste Mahnmal für aktive Gewaltfreiheit ist am 2. Oktober in Linz/Donau eingerichtet worden. Es ist eine begehbare Skulptur des Linzer Künstlers Karl-Heinz Klopf. mehr lesen
Photo: www.ican.de
Atomwaffen sind endlich verboten
122 Staaten haben am Freitagmorgen (07.07.2017) bei den Vereinten Nationen in New York einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen verabschiedet. Nach Jahrzehnten stockender Abrüstung, senden sie eine klare Botschaft an die Atomwaffenstaaten: Die internationale Staatengemeinschaft akzeptiert den bisherigen Sonderstatus der Atommächte nicht länger. mehr lesen
Photo: atomwaffenfrei.de
EUFOR: Ächtung von Atomwaffen
Die Versammlung von EUFOR, dem Zusammenschluss der europäischen Zweige des Internationalen Versöhnungsbundes (IFOR), tagte vom 28. - 30. April 2017 und wendete sich in einer Erklärung an die Regierungen der europäischen Länder wie auch an die Bevölkerungen, die Gefahr durch Atomwaffen zum Thema zu machen und das Schweigen über die überaus gefährliche Politik der NATO-Staaten zu brechen. mehr lesen
Photo:  Bundesheer/Harald MINICH
SIPRI-Zahlen 2016: Dicker Scheck für Militärs
(pressenza, 25042017) Das International Peace Bureau (IPB) hat heute in Berlin zu einer Pressekonferenz geladen. Thema war die Veröffentlichung der sogenannten „Sipri-Zahlen“. Sie geben die staatlichen Ausgaben für Rüstung und Waffen an. Ergebnis: die Welt bedroht sich zunehmend selbst. mehr lesen
Photo: www.friedensraeume.de
die 'friedens räume' sind offen
Mit einer Matinee am Samstag, 8. April 2017 (11 Uhr) gehen die Lindauer 'friedens räume' in die Saison 2017. Das seit 2009 sehr lebendige "museum in bewegung" setzt jährlich einen besonderen Akzent. Heuer wird die Neugestaltung im Werkraum zur Geschichte der deutschen Friedensbewegung präsentiert. Die 'friedens räume' haben eine besondere Strahlkraft für die Friedensarbeit im Bodenseeraum. Sie stehen in der Trägerschaft von pax christi Augsburg und werden von einem kompetenten Team von Ehrenamtlichen geführt. mehr lesen
Photo: Ulrike Buder-Gassner
Friedensweg 2017: "Unser Weg - von der Kriegslogik zu einer Friedenskultur"
Der traditionelle Internationale Bodensee-Friedensweg 2017 wird am heurigen Ostermontag (17. April) am deutschen Bodenseeufer in Friedrichshafen stattfinden. Die Veranstalter erwarten zwischen 800 - 1000 Teilnehmer_innen aus Deutschland und den anderen Bodenseenachbarn Liechtenstein, Schweiz und Österreich (Vorarlberg). Der Bodensee-Friedensweg steht in der Tradition der europäischen Ostermärsche . Mit dem dem heurigen Motto, fügt er sich ein in die zunehmende Friedenssehnsucht der Menschen, die langsam aber stetig eine europäische Friedensbewegung wieder erstarken lässt. mehr lesen
Photo: ICAN.ORG
Atomwaffenverbot: Auf ein Desaster warten, ist keine Strategie
Vom 27. bis 31. März ist bei den Vereinten Nationen die erste Verhandlungsrunde zur Einrichtung eines generellen Atomwaffenverbotes beendet worden. Am 15. Juni 2017 startet die zweite Runde, die bis zum 7. Juli dauern wird. Der Prozess hat historischen Charakter. Es sind 101 Staaten, Organisationen und NGOs, die teilnehmen. Der Hl. Stuhl, Palästina und die EU haben Beobachterstatus. Das angestrebte Ziel der Verhandlungen ist ein neues internationales Abkommen über ein generelles Verbot von Atomwaffen in Entsprechung zu bestehenden Verträgen, in denen Massenvernichtungswaffen verboten worden sind. Österreich ist vertreten durch Botschafter Dr. Alexander Marschik, Sektionschef im BM für Äußeres, Integration und Europa. mehr lesen