Diözese Feldkirch freut sich mit Bischof Erwin Kräutler über den Erhalt des Alternativen Nobelpreises

Der in Koblach geborene Bischof Erwin Kräutler ist einer der vier Preisträger des Alternativen Nobelpreises 2010. Die Verleihung wird am 6. Dezember im Schwedischen Reichstag stattfinden. Mit diesem international renommierten Preis erhält Erwin Kräutler weltweite Anerkennung für seine jahrelange Tätigkeit als Bischof der Diözese Xingu in Brasilien, vor allem für seinen Einsatz gegen das Mega-Staudamm-Projekt Belo Monte.

Mit Bischof Kräutler freut sich auch die Diözese Feldkirch. Für die Diözesanleitung – Bischof Elmar Fischer befindet sich heute im Ausland – übermittelt Generalvikar Dr. Benno Elbs die Glückwünsche: „Wir freuen uns sehr, dass Bischof Erwin Kräutler den Alternativen Nobelpreis erhält. Vor allem beeindruckt mich, dass damit auch seine Glaubwürdigkeit ausgezeichnet wird, die er unter dem Einsatz seines Lebens und unter ständiger Lebensgefahr beweist. Es ist ein christliches Zeugnis für Solidarität und für den Einsatz für den Nächsten.“

Wie die "Right Livelihood Award Foundation" heute  bekannt gab, werde der Bischof der brasilianischen Diözese Xingu „für seinen lebenslangen Einsatz für die Rechte der indigenen Bevölkerung sowie die Umwelt und für sein unermüdliches Engagement, und den Urwald des Amazonas vor der Zerstörung zu bewahren", geehrt.

 

TV-Tipp

Aus diesem Anlass wiederholt ORF2 heute Donnerstag, 30.9.2010 um 23.00 Uhr in einem
"Kreuz und Quer - Spezial" die Dokumentation aus dem Landesstudio Vorarlberg:

„Bischof Erwin Kräutler – Anwalt und Hoffnungsträger für die Armen“.
von Johannes Schmidle (Gestaltung), Nikolai Dörler (Kamera) und Roland Weber (Schnitt).