Was sich im Umfeld des PGR verändert

Der Dienst des Pfarrers
Die veränderten pastoralen Gegebenheiten und der Mangel an Priestern bringen mit sich, dass die Aufgaben und Zuständigkeiten des Pfarrers sich verändern werden. Wichtig ist, dass der Dienst des Pfarrers zentriert ist in der Verkündigung, der Liturgie, der Seelsorge sowie der (spirituellen) Begleitung der Engagierten. Insbesondere soll durch seinen Dienst deutlich und erfahrbar werden, dass der eigentlich und letztlich Leitende einer Pfarrgemeinde Gott selber ist.

Beauftragte für Diakonie, Verkündigung und Liturgie
Das pfarrliche Leben ist von den Dimensionen der Diakonie, der Verkündigung und der Liturgie durchzogen. Künftig soll es für jede dieser drei Grunddimensionen eine Person geben, die für das jeweilige Thema Ansprechperson ist, den Kontakt zu den engagierten Personen und Gruppen hält und Anwältin/Anwalt für eine gute Entwicklung in diesem Bereich ist.

Das Pastoral-Team
Der Pfarrer, die hauptamtlichen MitarbeiterInnen der Pfarre, die geschäftsführenden Vorsitzenden von PGR und PKR und die oben genannten Beauftragten für die Grunddimensionen brauchen einen Ort, an dem sie ihre Arbeit koordinieren. Das soll im Pastoral-Team geschehen. Wichtig ist, dass diese Vernetzung verwoben ist mit der Achtsamkeit für das, was sich am Ort tut und was die diversen Ereignisse für die Pfarrgemeinde bedeuten. Diese gelebte Kultur des Hörens und Sehens macht das Pastoral-Team zu einer geistlichen Zelle.