
Der Weg der Vorbereitung begann mit einem Starttag im Jänner, bei dem verschiedenen soziale Einrichtungen vorgestellt wurden.

Verschiedene Referenten erzählten davon, wie sie Verantwortung für die Menschen übernehmen:
Annemarie Sutterlüty in der Begleitung von Strafgefangenen, Anton Metzler über seine Arbeit beim Roten Kreuz, Heike Fink über Tun in der Hospiz und Magdalena Bechter über die Verantwortung für Umwelt und Schöpfung.

Die soziale Aktion konnte jede und jeder selbst gestalten – vom Besuch im Sozialzentrum bis zum Müllsammeln oder Mithilfe beim Flohmarkt war alles dabei.
Die Wanderung mit den FirmpatInnen zur Bezegsul und Bezeggkapelle machte bewusst, dass wir Verantwortung übernehmen für das, was wir tun – und dafür auch gerade stehen müssen.
Intensiv und spannend waren die Vorbereitungstage in Ulm. Am Freitag, 1. Mai, reisten die Firmlinge aus Egg, Großdorf, Gaißau und Höchst gemeinsam mit dem Zug nach Ulm.



Nach der Ankunft wurden die Zimmer in der Geschwister-Scholl-Jugendherberge bezogen. Dann ging es in die Stadt. In der Kirche St. Michael von den Wengen feierten wir gemeinsam ein Abendlob mit Pfarrer Friedl. Dabei wählte jede und jeder einen persönlichen biblischen Firmspruch aus. Der Abend klang nach dem gemeinsamen Essen und Zeit zur freien Erkundung der Stadt mit guten Gesprächen über Gott, Glaube und vieles andere aus.
Am nächsten Morgen folgten nach dem Frühstück ein spiritueller Impuls mit Christian Schwald „Gigi“. Was ist meine persönliche Spiritualität, was hat Gott, was hat Glaube mit meinem Leben zu tun.

Der Weg in die Stadt war durch Streiks im öffentlichen Verkehr erschwert. Eine Führung im Ulmer Münster vermittelte Einblicke in die Geschichte der Stadt und des Münsters, sowie in die evangelische und katholische Tradition. Anschließend bestand die Möglichkeit zur Turmbesteigung – bei guter Sicht wäre ein Blick auf die Winterstaude möglich.
Nach dem Abendessen wurden bei einem Workshop (Bierbel) in geselliger Atmosphäre verschiedene Bibelstellen diskutiert, um so dem heiligen Geit auf die Spur zu kommen.
Am Sonntag besuchte die Gruppe nach dem Auschecken gemeinsam den Gottesdienst in der Kirche St. Georg und trat anschließend die Heimreise an.