Einblicke
Das erste Navigate-Wochenende in Lochau stand ganz im Zeichen des „inneren Kompasses“. An drei intensiven Tagen beschäftigten sich die Teilnehmenden mit wesentlichen Fragen des Lebens: Wohin soll der Weg führen? Was trägt in herausfordernden Zeiten? Welche persönlichen Stärken prägen das eigene Leben? Und welche Rolle spielt Gott in all dem?
Neben inhaltlichen Impulsen bot das Wochenende viel Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Wachsen. Aus einzelnen jungen Erwachsenen entstand Schritt für Schritt eine Gruppe, die nun gemeinsam in dieses siebenmonatige Abenteuer startet.
Das zweite NAVIGATE-Treffen führte die Gruppe noch tiefer in die Frage hinein, was Menschen innerlich stark macht. Unter dem Schwerpunkt Resilienz ging es darum, wie wir mit belastenden Situationen umgehen können und welche Haltungen helfen, in herausfordernden Momenten nicht die Orientierung zu verlieren. Zu Gast war Thomas Stubler, Leiter des Kriseninterventionsteams Vorarlberg, der sehr persönlich von seinem Lebensweg, seiner Berufung und den Erfahrungen aus seinem Dienst erzählte. Seine Einblicke machten deutlich, wie wichtig eine gute Selbstfürsorge ist, um anderen in schweren Zeiten beistehen zu können.
Drei Sportarten. Drei Persönlichkeiten. Und eine gemeinsame Frage: Was trägt – im Sport und im Leben?
Beim NAVIGATE open am 14. Dezember in Egg kamen 25 junge Erwachsene zusammen, um einen Nachmittag lang Bewegung, Begegnung und Tiefe zu teilen – gemeinsam mit drei Profisportler:innen, die Einblick in ihr Leben, ihren Fokus und ihren Glauben gaben.
Mit Tabea Minichmayr, Küstenruderin, ging es an die Ruder-Ergometer. Zug um Zug, Puls hoch, Rhythmus finden.
Johannes Tartarotti, Fußballer, nahm uns mit in die Welt von Reaktion und Koordination. Übungen, die fordern, verwirren und Spaß machen und zeigen, wie sehr Kopf und Körper zusammenspielen.
Hoch hinaus ging es mit Johannes Hofherr an der Boulderwand im Kletterwald. Jeder Griff will überlegt sein, jeder nächste Schritt braucht Vertrauen. Und immer wieder die Frage: Traue ich mir den nächsten Griff zu?
Zwischen all der Bewegung wurden die Gespräche ruhig und ehrlich. Alle drei Sportler:innen erzählten von ihrem Training, von Rückschlägen und Motivation, von ihrem Glauben und ihrer Beziehung zu Gott. Und von einer gemeinsamen Haltung: Erfolg ist schön, aber nicht alles. Entscheidend ist, die eigene Berufung ernst zu nehmen, glücklich zu sein, die Mitmenschen und Gott nicht aus dem Blick zu verlieren. Wertvoll zu sein, auch ohne Medaille.