Bis zum 13. März 2020 läuft für Unternehmen die Bewerbungsfrist für den 17. Trigos-Preis für nachhaltiges Wirtschaften.

Nein, die Auszeichnung an sich reißt es nicht. Ein Preis wie der „Trigos“ für nachhaltiges Wirtschaften ist allenfalls ein Zuckerl on top. Wenn sich ein Unternehmen für Engagement in Sachen Nachhaltigkeit entscheidet, hat das meist ganz andere, handfeste Gründe: „Konkurrenzdruck“, „Effizienzsteigerung“ oder tatsächlich: „Überzeugung“. Was auch immer dahinterstehen mag: In Österreich werden bereits zum 17. Mal Wirtschaftstreibende gesucht, die sich auf verschiedene Weise weitsichtig verhalten.

Mit Blick in die Zukunft

Unternehmen, „die eine Führungsrolle und besondere Vorbildwirkung für verantwortliches Wirtschaften und Nachhaltigkeit übernehmen und die zur Zukunftsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft, Gesellschaft sowie Umwelt beitragen“, können sich ab sofort um die Auszeichnung bewerben. Die breite Ausrichtung spiegelt sich in den als Träger fungierenden Organisationen wider: Heuer sind dies die Caritas, die Industriellenvereinigung (IV), das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK), „respACT - austrian business council for sustainable development“, der Umweltdachverband sowie die Wirtschaftskammer Österreich (WKO).
Im letzten Jahr wurde beispielsweise das Generationencafé „Vollpension“ in Wien ausgezeichnet, wo Senior/innen und Studierende zusammenarbeiten, die „Neuburger Fleischlos GmbH“ die vegetarische Fleischersatzprodukte produziert und Deloitte Österreich für das Social Franchise Projekt „found!“, das anerkannte Flüchtlingen mit Zukunftsperspektive in den österreichischen Arbeitsmarkt integriert.

Bis zum 13. März 2020 können österreichische Unternehmen ihre nachhaltigen Initiativen in sechs Kategorien für den Trigos einreichen: „Vorbildliche Projekte“, „MitarbeiterInnen-Initiativen“, „Internationales Engagement“, „Regionale Wertschaffung“, „Social Innovation & Future Challenges“ und „Klimaschutz“. Mit der Verantwortung im Kerngeschäft als notwendige Basis liegt der Fokus auf Innovationskraft, Wirkung und Zukunftsfähigkeit der jeweiligen Initiativen und Projekte. Gleichzeitig wird der Beitrag zu den globalen UN-Nachhaltigkeitszielen - den Sustainable Development Goals (SDGs) - besonders gewertet.

In guter Gesellschaft

Seit 2004 haben rund 2.200 österreichische Unternehmen vorbildliche Projekte, Initiativen und Strategien eingereicht. Auf Bundesebene sowie auf regionaler Ebene wurden in den letzten 16 Jahren mehr als 280 Betriebe zu Trigos-Preisträgern.

Die Gewinner des „Trigos Österreich“ werden Mitte Juni bei der bundesweiten Gala in Wien bekanntgegeben. (Info und Bewerbungen: www.trigos.at)

Quelle: kathpress.at / trigos.at / red