Die Sommerkirche lädt am Mittwoch, 27. April 2022 von 18.30 bis 21 Uhr im Glashaus Café in Feldkirch, Reichenfeldgasse 5b, zur Sommer-Kirche-Werkstatt.

Unter dem Titel „Das WIESO bestimmt das WAS“ gibt Maja Schanovsky (akademie-wien.at) Denkanstöße, was für einen gelungenen Dialog nützlich ist. Was die TeimneherInnen noch erwartet und warum dieses Thema so wichtig ist, verrät eine der Projektverantwortlichen, Mona Pexa von der Jungen Kirche.

Worauf zielt die Sommer-Kirche-Werkstatt ab?

Mona Pexa: Mit der Dialogbox haben wir ein Instrument geschaffen um bereits vorhandene Ideen in den Pfarren sichtbar zu machen. Darauf aufbauend wollen wir nun der Frage nachgehen, warum sich Leute auf den Weg machen und neue Idee umsetzten. Wir sind überzeugt, dass es viele Leute gibt, die neue Wege gehen wollen. Bei der Sommer-Kirche-Werkstatt wollen wir miteinander ins Gespräch kommen und den engagierten Menschen in unseren Pfarren zeigen: ihre seid mit euren „verrückten Ideen“ nicht allein. Gleichzeitig richtet sich die Werkstatt aber auch an Leute, die noch ganz am Anfang stehen und offen für Neues sind.

Was erwartet die TeilnehmerInnen?

Pexa: Neben einem spannenden Input von Maja Schanovsky werden drei weitere Speaker über ihre Motivation und das Warum und Wozu sprechen – somit ist etwas für den Kopf und etwas für das Herz dabei. Neben einem gegenseitigen Erfahrungsaustausch und dem so wichtigen Netzwerken wollen wir an diesem Abend aber auch ins Tun kommen. Es wird ein interaktiver Abend werden, an dem man Mitstreiter für seine Ideen finden kann und sicher auch wird.

Für wen eignet sich die Veranstaltung?

Pexa: Das Angebot richtet sich vorranging an ehrenamtliche Mitarbeiter in den Pfarren. Grundsätzlich ist aber natürlich jeder herzlich eingeladen, dem die Kirche ein Anliegen ist. Wir freuen uns über viele interessierte und motivierte TeilnehmerInnen und einen spannenden Austausch.

Wo und wie können deiner Meinung nach Dialoginitiativen erfolgen bzw. gelingen?

Pexa: Ich finde es wichtig, dass die Kirche zum Grundbegriff zurückkehrt. Nicht das Gebäude bzw. die Institution, sondern die Gemeinschaft soll im Vordergrund stehen. Dafür ist es unumgänglich dort hinzugehen, wo die Menschen sind. Mit Beziehung und Dialog hat alles angefangen. Es ist ganz wichtig, für die Leute da zu sein und sich ehrlich auf die Menschen einlassen zu wollen. Wie das passiert ist ganz unterschiedlich bzw. individuell. Die Dialogbox, in der bereits 60 bunte Ideen eingelangt sind, ist das beste Beispiel dafür. Jede und jeder muss die für ihn/sie passende Form finden, nur dann ist es auch authentisch.

Eine Anmeldung zur Werkstatt ist bis 25. April unter pastoralamt@kath-kirche-vorarlberg.at möglich.