Um die Corona-Pandemie einzudämmen, sind wir alle gefragt. Darum gelten in Vorarlbergs Kirchen während des Lockdowns folgende Regelungen:

Öffentliche Gottesdienste werden bis einschließlich Sonntag, 6. Dezember ausgesetzt

  • Kirchen und Kapellen werden für das persönliche Gebet offengehalten.
  • Vorübergehend werden vom Dienstag, 17. November bis Sonntag, 6. Dezember alle öffentlichen Gottesdienste (werktags und sonntags) ausgesetzt.
  • Feiern von Gottesdiensten als stellvertretendes Gebet sind im nicht öffentlichen Raum (z. B. geschlossene Kirche) unter Einhaltung der bekannten Hygienebestimmungen mit bis zu 10 Personen möglich.
  • Begräbnis-Gottesdienste in der Kirche und Begräbnisse am Friedhof sind mit max. 50 Personen möglich. Totenwachen werden ausgesetzt. Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Rahmenordnung der Bischofskonferenz.

Einheitliches Glockenläuten

An den Sonntagen läuten wir in allen Kirchen um 10.00 Uhr Vormittag zu Beginn des ORF-Radiogottesdienstes die Glocken – aus heutiger Sicht bis Sonntag, 6. Dezember. In der Zeit von Samstag, 28. November bis Samstag, 26. Dezember läuten wir die Glocken um 20.00 Uhr für 5 Minuten. Wir laden alle ein, den Advent gemeinsam in drei Schritten zu leben: Die Glocken läuten. Ein Licht anzünden. Ein Gebet sprechen.

Krankenkommunion, Versehgänge und Notfallseelsorge

Krankenkommunion und Versehgänge sind möglich. Wir haben eine Notfallseelsorge eingerichtet. Menschen in einer Notfall- oder Sterbesituation im häuslichen Bereich und Seniorenheim sollen nicht alleine gelassen werden (Spendung Krankensalbung und Sterbesegen). Wenn Seelsorger/innen den Einsatz nicht selber übernehmen können (zugehörige zur Risikogruppe oder andere gewichtige Gründe), dann ist die Notfallseelsorge da. Den Pfarrbüros wird die Liste der knapp 30 verfügbaren Seelsorger/innen bekannt gemacht. Anfragen müssen vom zuständigen Pfarrer bzw. Pfarrbüro an die Notfall-Seelsorger/innen direkt gestellt werden. Telefonnummern dürfen nicht an Trauerfamilien gegeben werden. Um lange Anfahrtswege zu vermeiden, sollen zuerst die Notfallseelsorger/innen des eigenen Dekanats kontaktiert werden. Die Notfallseelsorge ist zeitlich begrenzt und betrifft vor allem mögliche Lockdown-Phasen.
Die Seelsorge in den Krankenhäusern ist weiterhin möglich.