Gedanken zum Tag von Stefanie Krüger, Jugendmoderatorin bei der Jungen Kirche in Dornbirn.

Vor einigen Tagen fragte mich jemand, was ich in der aktuellen Situation am meisten vermisse. Gleich fielen mir ein paar Dinge ein: meine Kolleg/innen im Büro, Zeit mit Freunden zu verbringen. Am allermeisten jedoch vermisse ich meine mir „heiligen“ Vormittage: Normalerweise hatte ich ein- bis zweimal die Woche ein paar Stunden das Haus für mich allein – ohne jegliche „Mamarufe“ konnte ich in dieser Zeit einfach ich selbst sein.

Was ist Ihre Strategie, um mit dieser Situation – zu viel Familie oder zu viel Einsamkeit – gut umzugehen?

Mir hilft es sehr, eine kleine Runde mit dem E-Bike zu drehen: Stille, Natur, die Möglichkeit, meinen Gedanken nachzuhängen oder auch über eine Bibelstelle zu meditieren. Da spüre ich, dass Gott bei mir ist, dass er mich begleitet. Das sind Ostermomente, Momente der Auferstehung für mich.

Im heutigen Evangelium lesen wir die wunderbare Geschichte, wie Maria Magdalena am Grab ihren Ostermoment erlebt: Wie sie im Gärtner Jesus erkennt und spürt, dass Jesus lebt.

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie im Alltag immer wieder solche Ostermomente erleben und spüren dürfen, dass Jesus Ihr Leben begleitet.


Stefanie Krüger
Jugendmoderatorin bei der Jungen Kirche in Dornbirn. 

"Gedanken zum Tag" in Kooperation mit den Vorarlberger Nachrichten und vol.at