Willkommen im Heute

Den Schatz der Tradition bewahren
Der Gegenwart Rechnung tragen

"Doch es ist nicht unsere Aufgabe, diesen kostbaren Schatz nur zu bewahren, als ob wir uns einzig und allein für das interessieren, was alt ist, sondern wir wollen jetzt freudig und furchtlos an das Werk gehen, das unsere Zeit erfordert, und den Weg fortsetzen, den die Kirche seit zwanzig Jahrhunderten zurückgelegt hat", so die Worte jener Rede, die Papst Johannes XXIII. am 11. Oktober 1962 - am Tag der Konzilseröffnung - an die Bischöfe richtete.

Aggiornamento, Verheutigung, angemessene Erneuerung und vor allem "Aufbruch", das sind Konzils-Begriffe, die bis heute strahlen.

50 freudige und furchtlose Jahre

Mittlerweile sind 50 Jahre vergangen. Vieles ist geschehen, einiges noch in Arbeit. Und es sind die 50 freudigen und furchtlosen Jahre, die mit dem "Jahr des Glaubens", das Papst Benedikt XVI. anlässlich des Konzilsjubiläums ausgerufen hat, neu beleuchtet werden. Doch Erinnerung allein wird dem Konzil nicht gerecht. Es sind die Anforderungen der heutigen Zeit, an denen es sich messen will.

Das "Jahr des Glaubens" lädt in diesem Sinne ein, den Glauben neu zu entdecken und sich an seinem Ursprung - der Botschaft Jesu - auszurichten. Freudig und furchtlos führt so der Weg in die Zukunft.

Die Festansprache von Univ. Prof. Dr. Jozef Niewiadomski anlässlich der Eröffnungsveranstaltung zum Jahr des Glaubens am 11. Oktober 2012 finden Sie hier zum Nachlesen.