
Der Verlust eines Kindes gehört zu den schwersten Erfahrungen, die Eltern machen können. Um Betroffene auf diesem Weg zu begleiten, bietet die Kontaktstelle Trauer von Hospiz Vorarlberg eine neue Trauergruppe unter dem Titel „Erinnerungsbrücke – ein stiller Weg in die Vergangenheit“ an. Das Angebot richtet sich an Mütter und Väter, die ein Kind viel zu früh verloren haben – unabhängig davon, wie lange der Verlust zurückliegt.
Die Gruppe trifft sich jeden ersten Montag im Monat um 19 Uhr in Feldkirch. Ziel ist es, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem Betroffene ihre Erfahrungen teilen und gegenseitig Unterstützung finden können. „In unserer Gruppe haben alle Gefühle Platz – Trauer, Wut, Schmerz, Sehnsucht, aber auch Hoffnung“, betonten Silvia Mähr und Irene Christof von der Kontaktstelle Trauer .
Begleitet wird die Gruppe von einem jungen Ehepaar, das selbst vom Verlust eines Kindes betroffen ist, sowie einer erfahrenen Mitarbeiterin von Hospiz Vorarlberg. „Für viele Eltern bleibt nach dem Tod ihres Kindes eine unsichtbare Brücke bestehen – zwischen der Liebe zu diesem Kind und dem schwierigen Weiterleben ohne es“, erklärt das Team der Kontaktstelle Trauer. „Die Trauergruppe möchte eine Möglichkeit bieten, diese Brücke gemeinsam mit anderen zu überqueren und in der Gemeinschaft Halt zu finden.“ Das Angebot ist kostenfrei und offen für alle betroffenen Eltern.
Termine: Montag, 6. April, 4. Mai, 1. Juni, jeweils um 19 Uhr
Ort: Hospiz Büro Feldkirch, Bahnhofstraße 16
Nähere Infos: Kontaktstelle Trauer, M 0676-88420 5154, E hospiz.trauer@caritas.at, www.hospiz-vorarlberg.at
(Caritas Vorarlberg)